Lese- und Gesprächsabende zu Papst Leos Enzyklika „Magnifica humanitas“
Künstliche Intelligenz verändert unseren Alltag, die Arbeitswelt, die öffentliche Kommunikation und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse. In seiner ersten Enzyklika „Magnifica humanitas“ fragt Papst Leo XIV., wie der technische Fortschritt so gestaltet werden kann, dass Menschenwürde, Gerechtigkeit und Gemeinwohl gewahrt bleiben. Technik wird dabei weder grundsätzlich abgelehnt noch unkritisch begrüßt. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage, wie der Mensch auch im digitalen Umbruch handlungs- und verantwortungsfähig bleiben kann.
Die Union Stiftung und die katholische Kirche in Saarbrücken laden an drei Herbstabenden zur gemeinsamen Lektüre ausgewählter Passagen und zum offenen Gespräch über die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Künstlichen Intelligenz ein. Nach einer kurzen Einführung werden zentrale Textabschnitte der Enzyklika gemeinsam gelesen und diskutiert.
Den Auftakt bildet am Donnerstag, 22. Oktober 2026, von 19.00 bis 21.00 Uhr der Abend zum Thema „Leben im digitalen Umbruch“.
Über die Referenten
Als Referenten fungieren Herr Riccardo Foschia, Diplom-Informatiker und Software-Entwickler, Herr Prof. Dr. Werner Jeanrond, Professor für systematische Theologie, und Herr Dr. Thomas Equit, katholischer Seelsorger und Organisationsberater. Sie haben die Reihe als Team für den Pastoralen Raum Saarbrücken vorbereitet und werden die Veranstaltungen auch moderieren.
Organisatorische Details
- Datum: Donnerstag, 22. Oktober 2026
- Uhrzeit: 19.00 bis 21.00 Uhr
- Ort: Haus der Union Stiftung
- Veranstaltungsreihe: Menschlichkeit im KI-Zeitalter
- Thema: „Leben im digitalen Umbruch“
- Referenten: Riccardo Foschia, Prof. Dr. Werner Jeanrond, Dr. Thomas Equit
- Kooperationspartner: Katholische Kirche Pastoraler Raum Saarbrücken
