Online-Akademie der Union Stiftung

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Wir bieten Ihnen ab sofort einmalige Seminare an. Das beste: Sie können ganz bequem von zu Hause aus teilnehmen. Bis zum 31. Dezember 2020 bieten wir alle Seminare kostenlos fĂŒr Sie an.

Buchbestellung

Buch von Nikolaus Meyer-Landrut erschienen

Bei der Union Stiftung ist das neue Buch von Nikolaus Meyer-Landrut mit dem Titel „Frankreich – Betrachtungen zu Geschichte und Gegenwart“ erschienen. Das Vorwort verfasste BundestagsprĂ€sident Dr. Wolfgang SchĂ€uble.

„Rettet die Kunst“ – jetzt bewerben!

Die Stiftung ruft KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler aller Genres aus der Großregion dazu auf, sich mit Projekten zu bewerben. Einzige Bedingung: Die Konzepte mĂŒssen in Zeiten von „Corona“ durchgefĂŒhrt werden und auf Plattformen der Union Stiftung einer breiten Öffentlichkeit prĂ€sentiert werden können. Die Union Stiftung will mit diesem Wettbewerb Kultur- und Kreativschaffende ĂŒber die Landesgrenzen hinweg in diesen enorm schwierigen Zeiten direkt und unmittelbar unterstĂŒtzen. Projekte können bis zum 23. November 2020 eingereicht werden. 

Netzwerk fĂŒr Kommunalpolitik

Union Stiftung lĂ€dt ein, Mitglied im Netzwerk fĂŒr Kommunalpolitik zu werden. Mitglieder des Netzwerks erhalten Zugang zu einer eigens angelegten Webseite, welche Informationen, Handreichungen und Abhandlungen zu kommunalpolitisch relevanten Themenfeldern beinhaltet und auf welcher regelmĂ€ĂŸig Termine zu passenden Veranstaltungen veröffentlicht werden. Die Registrierung ist kostenlos.

Podcast

Der IdeenfÀnger Podcast

Der IdeenfĂ€nger Podcast der Union Stiftung liefert Dir neue Ideen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. In regelmĂ€ĂŸigen Folgen stellen wir Euch inspirierende Interviewpartner vor, die bei uns zu Gast waren. Durch den Podcast fĂŒhren Katrin Mikulcic und Michael Scholl.

Publikationen
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Ratshelfer - Gesetzestexte fĂŒr kommunale MandatstrĂ€ger im Saarland

Im Saarland wurden nach der letzten Kommunalwahl am 26. M ...weiterlesen

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Ratshelfer - Gesetzestexte fĂŒr kommunale MandatstrĂ€ger im Saarland

Im Saarland wurden nach der letzten Kommunalwahl am 26. Mai 2019 rund 5.000 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger als Stadt- und GemeinderĂ€te, OrtsrĂ€te, Kreistags- oder Regionalverbandsmitglieder neu gewĂ€hlt.

Diese ehrenamtlichen MandatstrĂ€ger verbringen viele Stunden in ihrer Freizeit damit, gemeinsam die Probleme „vor Ort“ zusammen mit den BĂŒrgermeistern und hauptamtlichen Mitarbeitern der Verwaltung zu diskutieren und Lösungen zu finden.

Die Union Stiftung möchte einen Beitrag dazu leisten, die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker bei ihrer Arbeit fĂŒr die Menschen vor Ort zu unterstĂŒtzen, in dem Bestreben, jeden Tag aufs Neue gute Entscheidungen auf fundierter rechtlicher Grundlage zu treffen.

Der „Ratshelfer“ enthĂ€lt die wichtigsten, im Saarland gĂŒltigen kommunalen Gesetze und Verordnungen. Daneben finden sich aber auch rechtliche Vorschriften wie AuszĂŒge aus dem Baugesetzbuch, die bundeseinheitlich wichtige Aspekte kommunaler Fragestellungen und Entscheidungen regeln.

Der Ratshelfer soll fĂŒr alle ehrenamtlichen Kommunalpolitiker ein wichtiger tĂ€glicher Begleiter bei ihrer Arbeit vor Ort sein. Die Union Stiftung wird dieses nĂŒtzliche Nachschlagewerk allen Kommunalpolitikern und Interessierten zukommen lassen.

Dies ist eine wichtige ErgĂ€nzung der Bildungsarbeit, die mit dem „Kommunalen FĂŒhrerschein“ Schulungsmöglichkeiten fĂŒr RĂ€te in Seminarform anbietet.

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Von Rat und Traum

„Der grĂŒne Bus hatte runde Fenster, die wie Bullau ...weiterlesen

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Von Rat und Traum

„Der grĂŒne Bus hatte runde Fenster, die wie Bullaugen aussahen. Und hinter den runden Fenstern dieses Gefangenenschiffes sah ich Gesichter, junge Menschen, so wie ich, der sie von einem vergitterten Fenster aus beobachtete. Ich sah HĂ€nde, die das Glas der Bullaugen berĂŒhrten, legte meine HĂ€nde auf die Gitter an meiner Scheibe. Und ich dachte, was wohl ihr Weg gewesen war, der sie in diesen Bus gefĂŒhrt hatte, ob sie, so wie ich, an eine Utopie glaubten, ich glaubte an die Literatur, an meine Insel, und ich fragte mich, ob ihnen die Literatur vielleicht geholfen hĂ€tte, als Lehrerin in Sachen Empathie, wir finden doch alle Fragen, die uns quĂ€len, in den BĂŒchern, na ja, fast alle.“

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Beziehungsstatus: kompliziert

Die gemeinsame Geschichte Deutschlands und Frankreichs wa ...weiterlesen

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Beziehungsstatus: kompliziert

Die gemeinsame Geschichte Deutschlands und Frankreichs war nie frei von Konflikten und Auseinandersetzungen. Doch in den letzten Jahrzehnten hat eine partnerschaftliche, ja sogar freundschaftliche Beziehung das jahrhundertelang andauende Misstrauen abgelöst.

Das nicht immer leichte, aber sicherlich leidenschaftliche VerhÀltnis beider LÀnder, Völker und Kulturen steht im Mittelpunkt dieses Sammelbandes.

Was verbinden wir heute mit den deutsch-französischen Beziehungen? Wie lebt es sich als Franzose in Deutschland und als Deutscher in Frankreich? Wie entwickeln sich unsere IdentitÀten? Wo funktionieren Austtausch und Kooperation, wo braucht es noch mehr Einsatz und VerstÀndnis?

Mehr als dreißig Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Kunst und Kultur, Literatur und Journalismus, Gastronomie, Sport und Religion erlauben uns einen Blick auf ihre individuellen Erfahrungen im grenzĂŒberschreitenden Alltag. Sie schreiben darĂŒber was sie im jeweils anderen Land gefunden haben: Inspiration, die Liebe fĂŒrs Leben, berufliche ErfĂŒllung, Freundschaften.

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Drei Stufen im Trockenen

Ein Moment der Ohnmacht genĂŒgt, um uns aus der Bahn, aus ...weiterlesen

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Drei Stufen im Trockenen

Ein Moment der Ohnmacht genĂŒgt, um uns aus der Bahn, aus unserem so zementiert scheinenden Gleichgewicht zu werfen – ein Erdrutsch in unserem Heimatdorf, ein unmoralisches Angebot, eine vergrabene Erinnerung. Die Geschichten dieses Bandes erzĂ€hlen nicht nur davon, wie das Chaos TĂŒren eintritt, sondern vor allem vom Danach: von den Kehrtwenden und der Neuerfindung von Leben und Persönlichkeiten. Mit großer Empathie zeigt uns Sebastian Andreas Rouget, wie fragil unsere Biografien sind und komponiert mit seinen Bildern ein besonderes Lied auf das Leben.

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Freie Fahrt voraus

Eigentlich wollte ich Ihnen ins Gewissen reden, aber ich ...weiterlesen

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Freie Fahrt voraus

Eigentlich wollte ich Ihnen ins Gewissen reden, aber ich weiß gar nicht, ob Sie ein Gewissen haben (es gibt durchaus GrĂŒnde, das zu bezweifeln, schließlich ist die Schule ja dazu da, Wissen zu vermitteln, nicht Gewissen), und ich bin mir auch nicht sicher, ob mein eigenes Gewissen ausgrĂ€gt genug ist, um andere daran teilhaben zu lassen. Gewissen kostet etwas, Gewissen ist nie im Sonderangebot zu haben, es wird gedĂŒngt mit Opfern, es zwingt uns stets, etwas zu verschmerzen.

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Verleger, Autor, Politiker

Ein Buch für Alfred Diwersy
Alfred Diwersy wurde ...weiterlesen

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Verleger, Autor, Politiker

Ein Buch für Alfred Diwersy
Alfred Diwersy wurde 1930 in Merzig geboren. Nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Köln und dem Examen als Diplomkaufmann übernahm er 1955 das elterliche TextilgeschĂ€ft. Er war unter anderem Vorsitzender des Schutzvereins für Handel und Gewerbe in Merzig und von 1960 bis 1977 Mitglied des Stadtrates in Merzig (CDU-Fraktion), außerdem Hauptamtlicher Beigeordneter der Stadt Merzig. Nach dem Ende seiner politischen Laufbahn wurde er Kulturbeauftragter der Karlsberg-Brauerei
und initiierte dort unter anderem die Buchreihe Edition Karlsberg. 1993 gründete er den Gollenstein-Verlag mit Sitz zunĂ€chst in Blieskastel, spĂ€ter in Merzig. 2012 schied er aus dem Verlag aus. In dieser Zeit wurden von ihm etwa 350 Bücher verlegt. Alfred Diwersy war Mitinitiator des Projekts »Steine an der Grenze«. Sein besonderes Interesse gilt der Bewahrung und Erforschung des jüdischen Lebens in Merzig sowie dem in Merzig geborenen Schriftsteller Gustav Regler. 2013 erhielt Alfred Diwersy

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Wo in weiter Ferne etwas Unergründliches zu sehen ist

Wir vermeiden alles, was schlimme, schmerzliche Folgen fu ...weiterlesen

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Wo in weiter Ferne etwas Unergründliches zu sehen ist

Wir vermeiden alles, was schlimme, schmerzliche Folgen für uns haben könnte. Und hinterher stellt sich heraus, dass gerade das Schlimme, Schmerzliche, was wir erlebt haben, uns zu besseren, klügeren, achtsameren Menschen gemacht hat, ja, dass in manchen FĂ€llen sogar etwas Schöpferisches daraus entstanden ist. Dieser Blick zurück, bei dem plötzlich oder allmĂ€hlich ein Sinn zu Tage tritt, der bislang im Verborgenen lag, beschĂ€ftigt mich oft. Wer nach vorne blickt, wie ihr es heute tut, sieht eine Nebellandschaft, und in diesen Nebel, den Hoffnungen und frohe Erwartungen erhellen, gilt es einzutauchen. Manches von dem, was wir heute mehr oder weniger gedankenlos tun, wird spĂ€ter eine Bedeutung erlangen, der Nebel wird sich verziehen, Wege werden sichtbar werden. Anne Weber, 1964 in Offenbach am Main geboren, lebt seit 1983 in Paris. Sie studierte französische Literatur und Komparatistik an der Sorbonne und hat zahlreiche Romane und ErzĂ€hlungen sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache veröffentlicht. Daneben arbeitet sie als literarische Übersetzerin. 2016 wurde ihr der Eugen- HelmlĂ©-Übersetzerpreis verliehen.

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Johannes Hoffmann (1890 – 1967)

Ein Lesebuch aus Quellen
Vor 50 Jahren starb der er ...weiterlesen

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Johannes Hoffmann (1890 – 1967)

Ein Lesebuch aus Quellen
Vor 50 Jahren starb der erste MinisterprĂ€sident des Saarlandes, Johannes Hoffmann. Hoffmanns Politik ist eng verbunden mit der Geschichte des Saarlandes als selbststĂ€ndiges Staatsgebilde, als jüngstes der alten BundeslĂ€nder. Das vorliegende „Lesebuch aus Quellen“ bereitet die Geschichte der Saarregion in Verknüpfung mit
Dokumenten zum Leben und der Politik Hoffmanns auf. Insbesondere die AbstimmungskĂ€mpfe von 1935 und 1955, die mit großer Leidenschaft an der Saar ausgetragen wurden, haben die IdentitĂ€t der Bevölkerung zwischen dem deutschen „Brudervolk“ im Osten und dem „Nachbarvolk“ im Westen geprĂ€gt. Johannes Hoffmann hat maßgeblich das politische Schicksal der Menschen an der Saar geprĂ€gt. Der 50. Todestag Johannes Hoffmanns am 21. September 2017 bietet nun einen willkommenen Anlass, eine Auswahl seiner AufsĂ€tze und Reden vorzulegen. In der Distanz eines halben Jahrhunderts ist ihr inhaltlicher Sinn heute tiefer zu erfassen als in der Zeit, als Hoffmann MinisterprĂ€sident des autonomen Saarlandes war. Andererseits stellen diese Quellen Bezüge zur Gegenwart her. Aber die Frage nach KontinuitĂ€t ist nicht apodiktisch zu stellen. Der Raum für Diskussionen soll bleiben. Aus diesem Grund ist die vorliegende Veröffentlichung in der Form eines Lesebuches angedacht worden, das sich auch gerade hervorragend zur Verwendung im Unterricht an saarlĂ€ndischen Schulen eignet.

ISBN: 978-3-95602-123-7

Erscheint Ende September 2017

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Reden an die Abiturienten 1999 – 2015

Renommierte deutschsprachige Autoren halten seit 1999 zum ...weiterlesen

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Reden an die Abiturienten 1999 – 2015

Renommierte deutschsprachige Autoren halten seit 1999 zum Ende eines jeden Schuljahres-Reden an und fĂŒr die Abiturienten im Saarland – oft mit RatschlĂ€gen und Empfehlungen, manchmal mit Warnungen oder Mahnungen, mitunter wurde auch kritisiert, gar geschimpft. Und manchmal schauten sie auch bloß zurĂŒck auf die eigene Biographie mit ihren Irrungen und Wirrungen.

Diese Ansprachen greifen die Tradition der -Schulrede auf: Seit dem 18. Jahrhundert haben bekannte Autoren zu Beginn oder am Ende eines Schuljahres solche Reden gehalten, darunter Jean Paul, Johann Gottfried Herder und Friedrich Schiller. In dem Ă€ltesten deutschsprachigen -Universallexikon, dem Zedler, ist der Schulrede gar ein eigener Eintrag gewidmet. Sie erfordere, heißt es dort, »etwas mehr Vorrath und -Zubereitung als die Reden im gemeinen Leben«.

Im 19. Jahrhundert und in der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts wurden diese Reden -zunehmend nationalistisch instrumentalisiert. Nach 1968 empfanden viele SchĂŒler und -zunehmend auch die Lehrer Abiturfeiern als -unangemessen und anachronistisch und -schafften sie ab.

Im englischen Sprachraum hingegen steht die Schul- oder UniversitÀtsrede prominenter -Autoren bis heute in hohem Ansehen.

Im Saarland ist die von Autoren gehaltene -zentrale Abiturrede inzwischen Kult: Tausende SchĂŒler, Lehrer, Eltern und Literaturinteressierte strömten seit 1999 jeweils kurz vor Beginn der Sommerferien zu den unterschiedlichsten Veranstaltungsorten, um die Reden zu hören. Der Band dokumentiert die zwischen 1999 und 2015 gehaltenen Reden. Auf der beiliegenden CD-ROM kann man sie auch hören.

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„Herr Hitler, ihre Zeit ist um!“ Widerstand an der Saar 1935 – 1945

Das Saarland war bis 1935 hinsichtlich seiner Sozialstruk ...weiterlesen

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„Herr Hitler, ihre Zeit ist um!“ Widerstand an der Saar 1935 – 1945

Das Saarland war bis 1935 hinsichtlich seiner Sozialstruktur und konfessionellen Aufteilung kein Kerngebiet der  nationalsozialistischen -Bewegung. Der katholische Teil der Bevölkerung war bis 1935 mehrheitlich im Verbandskatholizismus verankert. Außerdem war der Anteil der Arbeiterschaft zwischen Blies und Mosel -vergleichsweise groß. Trotzdem stimmte die -Bevölkerung am 13. Januar 1935 mit ĂŒbergroßer Mehrheit fĂŒr den Anschluss an das Deutsche Reich. Nur kleine Teile des katholischen und vor allem des Arbeitermilieus verhielten sich bis zum Anschluss resistent. Nach dem Anschluss bildeten sich schon bald Widerstandsgruppen, die sich aus unterschiedlichen Motivationen speisten und meist aus jenen Gruppen rekrutierten, die bereits zuvor gegen den Anschluss -arbeiteten. Die zahlreichen Facetten des Widerstandes im Saarland wurden seit 2011 im Rahmen des von der Union Stiftung geförderten LVR-Forschungsprojektes „Widerstand an der Saar 1935 – 1945“ qualitativ und quantitativ erforscht. Die Ergebnisse werden in diesem Band vorgestellt.

Eine gemeinsame Publikation der Union Stiftung und des Landschaftsverbandes Rheinland.

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Kultur im Saarland

Eine empirische Studie zum Kulturinteresse und zur Kulturnutzung ...weiterlesen

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Kultur im Saarland

Eine empirische Studie zum Kulturinteresse und zur Kulturnutzung im Saarland.

Das Saarland besitzt trotz seiner kleinen LandesflĂ€che ein sehr großes und vielfĂ€ltiges Kultur-angebot. Aus einer ersten Frage heraus, wo die GrĂŒnde fĂŒr das Überaltern der Zuschauer(innen) vor allem in den klassischen Kulturangeboten liegen, entstand die Idee und das Vorhaben, -generell eine Kulturstudie fĂŒr das Saarland -anzufertigen. Diese hat eine besondere Bedeutung in vielerei Hinsicht. Denn neben dem -zweifelsfreien Bildungsauftrag der Kultur fĂŒr -unsere Gesellschaft kommt immer mehr auch die wirtschaftliche Bedeutung der sogenannten „Kreativwirtschaft“ hinzu. Das zentrale Anliegen der Studie war es, weitreichende Erkenntnisse ĂŒber das Kultur- und Freizeitverhalten der -Menschen im Saarland zu erhalten, um so eine umfassende Charakterisierung des Publikums fĂŒr saarlĂ€ndische Kulturangebote zu ermöglichen.

Wesentlicher Untersuchungsgegenstand war die Frage, wie SaarlĂ€nder und SaarlĂ€nderinnen ĂŒber Kultur und deren Angebote denken.

 

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Franz Josef Röder (1909 – 1979) Baumeister des Bundeslandes Saarland

Franz Josef Röder, ĂŒber einen bemerkenswert langen Zeitraum von
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Franz Josef Röder (1909 – 1979) Baumeister des Bundeslandes Saarland

Franz Josef Röder, ĂŒber einen bemerkenswert langen Zeitraum von

zwanzig Jahren MinisterprĂ€sident des Saarlandes, war wohl die -prĂ€gendste Gestalt in der Geschichte der Saar nach den Jahren der Autonomie. Röder war ein ĂŒberzeugter Christdemokrat, ein saarlĂ€ndischer und deutscher Patriot und ein leidenschaftlicher Föderalist.

Wie kaum einem anderen Politiker gelang es ihm, die tiefen GrĂ€ben und Wunden zu ĂŒberwinden, die der Abstimmungskampf von 1955 der Bevölkerung seines Heimatlandes zugefĂŒgt -hatte. Der politische »Seiteneinsteiger« Röder gewann schnell an Einfluss und Ansehen, zunĂ€chst als Minister, im Jahre 1959 als MinisterprĂ€sident. Danach wurde er im wahrsten Sinne des Wortes zum Baumeister des Bundeslandes Saarland in der föderalen Bundesrepublik. Mit UnterstĂŒtzung der Bonner Regierung stieg das Saarland, dank einer erfolgreichen Landespolitik unter der Regie von Röder zu einem wettbewerbsfĂ€higen und -respektierten deutschen Gliedstaat auf.

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Neun Jahre Doris

Ein Anruf der Schwester stellt klar, dass die vielgeliebte Tante nicht ...weiterlesen

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Neun Jahre Doris

Ein Anruf der Schwester stellt klar, dass die vielgeliebte Tante nicht mehr allein zurechtkommt – Altersdemenz. Und nichts liegt nĂ€her, als Daniela darum zu bitten, sich um sie zu kĂŒmmern. Daniela Flemming ist Sachbuchautorin und Dozentin fĂŒr die Pflege Demenzerkrankter. Doch sie lebt die HĂ€lfte des Jahres auf einer kanarischen Insel, hat eine eigene Familie und mit der Heimat der als Journalistin und Autorin bekannten Tante nichts zu tun: SaarbrĂŒcken ist fĂŒr sie Hotel und Familienbesuch, lange Anreise, irgendwo an der französischen Grenze.

Sie wird Betreuerin der Tante und mit der realen, alltĂ€glichen Seite dessen konfrontiert, was sie sonst wissenschaftlich bearbeitet. Aus der Bitte der Schwester werden neun Jahre Betreuung und eine Achterbahnfahrt zwischen Momenten der NĂ€he, des Triumphs ĂŒber Hindernisse und Verzweiflung.

 

 

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Gedenke der LĂŒcke Ein PlĂ€doyer fĂŒr Traum, Narrheit und Nutzlosigkeit

Jan Wagner richtet in der Abiturrede 2016 einen dringenden Appell an die ...weiterlesen

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Gedenke der LĂŒcke Ein PlĂ€doyer fĂŒr Traum, Narrheit und Nutzlosigkeit

Jan Wagner richtet in der Abiturrede 2016 einen dringenden Appell an die jungen Menschen am Ende ihrer schulischen Laufbahn: das Nichtstun, das TagtrÀumen, das nÀrrische Funkeln in den Augen zu bewahren.

In einer Welt, die ernster als je Zeit als Geld begreift und das permanent Gestaltende, Aktive von ihrer Jugend fordert, votiert Wagner fĂŒr die stundenlange BeschĂ€ftigung mit einem Gartenteich, fĂŒr das HerbeitrĂ€umen eines eigenen Königreiches und den Esel als Wappentier. Argumentativ unterfĂŒttert der Lyriker seinen Aufruf nicht mit Studien und Erhebungen, sondern mit Dichtung und Anekdoten seines eigenen wie auch des Lebens berĂŒhmter Persönlichkeiten.

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Franz Josef Röder (1909 - 1979)

Franz Josef Röder, ĂŒber einen bemerkenswert langen Zeitraum von ...weiterlesen

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Franz Josef Röder (1909 - 1979)

Franz Josef Röder, ĂŒber einen bemerkenswert langen Zeitraum von zwanzig Jahren MinisterprĂ€sident des Saarlandes, war wohl die prĂ€gendste Gestalt in der Geschichte der Saar nach den Jahren der Autonomie.

Röder war ein ĂŒberzeugter Christdemokrat, ein saarlĂ€ndischer und deutscher Patriot und ein leidenschaftlicher Föderalist. Wie kaum einem anderen Politiker gelang es ihm, die tiefen GrĂ€ben und Wunden zu ĂŒberwinden, die der Abstimmungskampf von 1955 der Bevölkerung seines Heimatlandes zugefĂŒgt hatte. Der politische „Seiteneinsteiger“ Röder gewann schnell an Einfluss und Ansehen, zunĂ€chst als Minister, im Jahre 1959 als MinisterprĂ€sident.

Danach wurde er im wahrsten Sinne des Wortes zum Baumeister des Bundeslandes Saarland in der föderalen Bundesrepublik. Mit UnterstĂŒzung der Bonner Regierung stieg das Saarland, dank einer erfolgreichen Landespolitik unter der Regie von Röder zu einem wettbewerbsfĂ€higen und respektierten deutschen Gliedstaat auf.

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Kultur im Saarland

Das Saarland besitzt trotz seiner kleinen LandesflÀche ein sehr ...weiterlesen

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Kultur im Saarland

Das Saarland besitzt trotz seiner kleinen LandesflĂ€che ein sehr großes und vielfĂ€ltiges Kulturangebot. Aus einer ersten Frage heraus, wo die GrĂŒnde fĂŒr das Überaltern der Zuschauer(innen) vor allem in den klassischen Kulturangeboten liegen, entstand die Idee und das Vorhaben, generell eine Kulturstudie fĂŒr das Saarland anzufertigen. Diese hat eine besondere Bedeutung in vielerlei Hinsicht. Denn neben dem zweifelsfreien Bildungsauftrag der Kultur fĂŒr unsere Gesellschaft kommt immer mehr auch die wirtschaftliche Bedeutung der sogenannten „Kreativwirtschaft“ hinzu. Das zentrale Anliegen der Studie war es, weitreichende Erkenntnisse ĂŒber das Kultur- und Freizeitverhalten der Menschen im Saarland zu erhalten, um so eine umfassende Charakterisierung des Publikums fĂŒr saarlĂ€ndische Kulturangebote zu ermöglichen.

Wesentlicher Untersuchungsgegenstand war die Frage, wie SaarlĂ€nder und SaarlĂ€nderinngen ĂŒber Kultur und deren Angebote denken.

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Wo die Heimat wohnt – Museen im Saarland

Im Saarland gibt es zahlreiche Museen, die von unserer Heimat ...weiterlesen

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Wo die Heimat wohnt – Museen im Saarland

Im Saarland gibt es zahlreiche Museen, die von unserer Heimat ihrer Geschichte und ihrer Gegenwart erzĂ€hlen. Moderne Kunst, original eingerichtete HĂ€user aus dem 18. Jahrhundert, Bunkeranlagen aus den Weltkriegen und sogar vollstĂ€ndige Bergwerke bieten Besuchern die Gelegenheit, das Saarland zu erkunden und unsere Heimat besser zu verstehen. Von privaten Liebhaber-Ausstellungen bis in zu den umfangreichen Sammlungen der Stiftung SaarlĂ€ndischer Kulturbesitz finden sich Museen aller GrĂ¶ĂŸen und Themenbereiche in diesem Buch vereint.

Grundlage war Dieter GrĂ€bers beliebte Reihe ĂŒber die saarlĂ€ndischen Museen in der SaarbrĂŒcker Zeitung. In Zusammenarbeit mit Stefan Weszkalnys und dem SaarlĂ€ndischen Museumsverband entstand so ein nach Landkreisen geordneter Wegweiser durch die saarlĂ€ndische Museumslandschaft. Zahlreiche Fotos und Abbildungen vermitteln EindrĂŒcke und machen Lust auf den Besuch eines vielleicht bisher nicht entdeckten Kleinods.

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Im Situation Room – Der entscheidende Augeblick

Die Vorstellung, irgendwo existierte im Verborgenen ein zentraler Situation ...weiterlesen

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Im Situation Room – Der entscheidende Augeblick

Die Vorstellung, irgendwo existierte im Verborgenen ein zentraler SituationRoom, von dem aus eine geheime Weltregierung unser Schicksal lenkt, habe ich immer als extrem lÀcherlich und langweilig empfunden. »Geheime MÀchte« öden mich an.
Ich halte es nicht fĂŒr erstrebenswert, in einem MĂ€rchenland zu leben. Idyllen machen mich nervös, Reibungen und WidersprĂŒche dagegen halten mich wach – und wer dĂŒrfte ĂŒberhaupt bestimmen, wie jenes MĂ€rchenland aussĂ€he? Meine Altersgenossen, Ihre Altersgenossen, oder vielleicht Ihre jĂŒngeren Geschwister? WĂŒrde die Welt sich also in eine Wellness-Farm verwandeln? In eine Hollister-Filiale? In ein endlos sich hinziehendes Abi-BesĂ€ufnis? Oder mĂŒĂŸten wir den ganzen Tag mit Lillifee-und Transformers-Krempel spielen? GĂ€be es Cupcakes zum FrĂŒhstĂŒck, Cupcakes zum Mittagessen, Cupcakes zum Abendbrot? Das sind ja wirklich ganz phantastische Aussichten.

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E. Galaxien

Erwin kehrt in seine Heimatstadt zurĂŒck, ins leere Haus der Eltern ...weiterlesen

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E. Galaxien

Erwin kehrt in seine Heimatstadt zurĂŒck, ins leere Haus der ElternEr stattet dem Mittelpunkt seiner Jugend – dem Shoppingcenter Galaxy – einen Besuch ab. In seinen Hallen bleibt er hĂ€ngen, gießt die Palmen, freundet sich mit der Putzfrau an und ist ein bisschen glĂŒcklich. Edgar weiß wenig ĂŒber sich selbst, außer dass er in Ruhe gelassen werden will. Er wurde verlassen, hat gekĂŒndigt, alles verschenkt. Er zieht in eine neue Wohnung, in der er ungestört vor sich hin vegetieren will. Doch dann taucht Susi – seine Freundin aus Kindertagen – plötzlich auf. Eleonores Galaxie ist eine Konditorei. Seit sie ihr Studium abgebrochen hat, arbeitet sie dort und trĂ€gt Bestellungen und ihre Traurigkeit umher. Überraschend begegnet sie David wieder – ihrer ersten Liebe.
Nora Wagener beschreibt lakonsich und klug die Welten dreier Menschen, die fest entschlossen sind, vor ihrem Leben zu fliehen.

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Stopp die Zeit

Peter Leicher ist ein Egoist. Der MĂŒnchner Ethnologe ist ...weiterlesen

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Stopp die Zeit

Peter Leicher ist ein Egoist. Der MĂŒnchner Ethnologe istverantwortungslos, selbstsĂŒchtig und AnhĂ€nger der letztmöglichen Religion, des Individualismus. Die Erkenntnis, dass die Zeit den Menschen unaufhörlich verhöhnt, lĂ€sst ihn ein Buch schreiben ĂŒber seine Erlebnisse zur Erforschung einer vergessenen Hochkultur. Dass sein Vorgesetzter weniger auf wissenschaftlichen Fortschritt als auf Reputation setzt, macht ihm das Leben nicht einfacher. UnterstĂŒtzung findet er in seiner superben Kollegin Ulrike SpĂ€tauf. Nach seinen existentiellen Erfahrungen mit prĂ€historischer Philosophie und den alltĂ€glichen Wahnsinnigkeiten lĂ€sst sich Leicher fĂŒr ein Jahr beurlauben. Aber statt Ruhe findet er eine unfreiwillige Karriere als Privatdetektiv. Bei der Suche nach der verschwundenen Tochter eines echten Privatdetektivs kommt er auf die Spur von fanatischen AnhĂ€ngern seines Chefs, einer Sekte von Anti-Apokalyptikern. Es wird eng fĂŒr Peter Leicher, sehr eng.

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Religionsfreiheit im Brennpunkt

Die Bedeutung der Religionsfreiheit fĂŒr die Kirche, verstanden ...weiterlesen

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Religionsfreiheit im Brennpunkt

Die Bedeutung der Religionsfreiheit fĂŒr die Kirche, verstanden als Freiheitsrecht des Individuums, als Garantie zum Schutz des eigenen Glaubens auch und gerade gegenĂŒber einem sĂ€kularen Staat, ist fĂŒr Ackermann ein ganz zentrales Anliegen im aktuellen geistig-theologischen Diskurs. Vom MailĂ€nder Edikt und den BezĂŒgen des römischen Kaisers Konstantin zur Bistumsstadt Trier bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil und in unsere unmittelbare Gegenwart hinein, spannt der Trierer Bischof Stephan Ackermann den Bogen seiner theologisch-ideengeschichtlichen Betrachtungen. Er geht dabei ein auf aktuelle BedrĂ€ngungen von Christen in ihrer Religionsfreiheit bis hin zur staatlichen Verfolgung, nimmt aber auch Stellung zum schwierigen Thema der SĂ€kularisierung unserer Gesellschaft und den damit verbundenen neuen Herausforderungen fĂŒr die Kirche in einer sich verĂ€ndernden Welt.

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Sich ganz weit verirren - Sich vom Verirren verirren

Die grĂ¶ĂŸten Überraschungen werden dort auf Sie warten, ...weiterlesen

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Sich ganz weit verirren - Sich vom Verirren verirren

Die grĂ¶ĂŸten Überraschungen werden dort auf Sie warten, wo Sie nicht mit ihnen rechnen. Sogar inmitten des durch und durch Bekannten, des durch und durch Vertrauten,innerhalb dessen, womit sie Tag fĂŒr Tag umgehen, werden Sie vielleicht plötzlich etwas sehen, das Sie noch nie gesehen haben; plötzlich etwas verstehen, was Sie noch nie verstanden haben (…)

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Das Ziel war Europa

Johannes Hoffmann legte acht Jahre nach seinem Abschied aus der ...weiterlesen

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Das Ziel war Europa

Johannes Hoffmann legte acht Jahre nach seinem Abschied aus der

aktiven Politik als ehemaliger MinisterprĂ€sident des Saarlandes Rechenschaft ab ĂŒber sein politisches Wirken und seine europĂ€ischen Visionen.
Das Konzept eines Saarlandes als Keimzelle Europas und BrĂŒcke zwischen Deutschland und Frankreich wurde von den drei Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs und des Saarlandes unterstĂŒtzt. Die Saarbevölkerung lehnte es aber in der Volksabstimmung vom 23. Oktober 1955 ab.
Das Land an der Saar wurde danach deutsches Bundesland, die deutsch-französische Freundschaft im ElysĂ©e-Vertrag 1963 besiegelt. Wie aber verlief die politische Entwicklung in SaarbrĂŒcken nach dem Kriege seit 1945? Welche Chancen waren mit der Lösung der Saarfrage als Voraussetzung der deutsch-französischen VerstĂ€ndigung und dem Weg zu einem neuen Europa gegeben?
FĂŒr Johannes Hoffmann war der Weg klar: Das Ziel war Europa

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Cloud City

Lebensgeschichten, klein und alltÀglich, werden in Mark Heydrichs ...weiterlesen

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Cloud City

Lebensgeschichten, klein und alltĂ€glich, werden in Mark HeydrichsErzĂ€hlungen zu Welten aus Geheimnis und Bedrohung. Die Figuren haben unberĂŒhrte, glatte OberflĂ€chen. Sie sind Menschen von heute, mitten im Leben. Heydrich schickt sie auf Reisen: zum Bruder nach Kanada, in Urlaub nach Ibiza, zum Spieleabend, zur Party. Doch was macht das Leben mit ihnen? Wer sind diese Leute? Wo sie sprechen könnten, schweigen sie zumeist. Jede Person verharrt scheinbar unbeweglich, unbewegt. Was sich darunter abspielt,könnte ein Vulkan sein aus SehnsĂŒchten und Ängsten. Diese Leerstellen fĂŒllen sich mit eignenen Phantasien

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Hommage an einen Lehrer

Martin Mosebach nimmt seine Abiturrede 2013 zum Anlass einer Hommage ...weiterlesen

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Hommage an einen Lehrer

Martin Mosebach nimmt seine Abiturrede 2013 zum Anlass einer Hommagean seinen alten Deutschlehrer, der aus Böhmen stammte und fĂŒr ihn die ehrwĂŒrdige MultikulturalitĂ€t der Donaumonarchie verkörperte. Ein Mann, dessen Prinzip es war, seine SchĂŒler eher der Überforderung als der Unterforderung auszusetzen. Ein Außenseiter mit einer natĂŒrlichen AutoritĂ€t, die – und das mitten in der 68er Revolte – niemand ernsthaft infrage stellte. Wie wĂŒrde ein solches Unikum, das damals den Lehrplan der Oberstufe ĂŒber den Haufen warf zugunsten einer zweijĂ€hrigen Wort-fĂŒr Wort-LektĂŒre von Goethes \“Faust I und II\“ auf die heutige SchĂŒlergeneration des Digitalzeitalters reagieren, deren Wunschberufe vielleicht nicht erreichbar sind oder am Ende ihrer Ausbildung gar nicht mehr existieren?

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Vom glanzvollen Leben oder: War es frĂŒher besser?

Man denke bloß nicht, eine Gesellschaft sei nicht in der Lage zu verblöden. ...weiterlesen

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Vom glanzvollen Leben oder: War es frĂŒher besser?

Man denke bloß nicht, eine Gesellschaft sei nicht in der Lage zu verblöden. sie ist sehr wohl dazu fĂ€hig. Fortschritt heißt nicht nur, dass immer mehr Leute mehr wissen. Fortschritt heißt auch, dass immer mehr Leute ihre Köpfe mit unsinnigem Zeug anfĂŒllen und zwischen wahr und falsch, nĂŒtzlichem und unnĂŒtzem Wissen nicht mehr unterscheiden können.

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Blaue Gerbera

Eine verstörende Botschaft in der Tageszeitung setzt dem beschaulichen ...weiterlesen

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Blaue Gerbera

Eine verstörende Botschaft in der Tageszeitung setzt dem beschaulichen Alltag des pensionierten Richters Ignaz Landen ein jĂ€hes Ende. Die Erinnerung an eine alte Schuld lĂ€sst ihn die Vergeltung eines Menschen fĂŒrchten, der ihm einst nahe stand. Konfrontiert mit der bitteren Erkenntnis, dass nichts ungeschehen zu machen ist, bereitet er sich auf die Begegnung mit den DĂ€monen seiner Vergangenheit vor.
In sehr eigener, eindringlicher Sprache erzĂ€hlt Milan Flubis von Menschen, die sich, in Liebe und Hass verbunden, den Fragen nach Schuld und Gerechtigkeit stellen mĂŒssen.

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Was ist heute konservativ? Eine Standortbestimmung

Das Maß der Mitte
Der Konservatismus hat in Deutschland nach wie ...weiterlesen

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Was ist heute konservativ? Eine Standortbestimmung

Das Maß der Mitte
Der Konservatismus hat in Deutschland nach wievor den Klang des Verstaubten, des Unbeweglichen und AutoritĂ€ren. Andreas Rödder, Professor fĂŒr Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg UniversitĂ€t (Mainz) hat sich in seiner Rede, die er auf Einladung der Union Stiftung erhalten hat, mit der Geschichte dieses Begriffes auseinandergesetzt.

FĂŒr ihn ist der Konservatismus kein rĂŒckwĂ€rts gewandter Traditionalismus von und nach gestern. Der Konservative, so wie Rödder ihn versteht, denkt vielmehr von der Mitte aus und setzt auf praktische Vernunft. So ist konservatives Denken gerade nicht extrem oder radikal, sondern pragmatisch und besonnen. Statt großer Visionen und Utopien, bietet der Konservatismus in Zeiten des unumgĂ€nglichen Wandels die Möglichkeit, diesen vertrĂ€glich zu machen.

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Wenn es aufklart

ErzĂ€hlungen Frauke Verlinden vereint in ihrem DebĂŒtband ErzĂ€hl ...weiterlesen

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Wenn es aufklart

ErzĂ€hlungen Frauke Verlinden vereint in ihrem DebĂŒtband ErzĂ€hlungen, die auf vielfĂ€ltige Weise inhaltlich und thematisch miteinander verwoben sind. Stehen die Texte im ersten Teil unabhĂ€ngig voneinander, zeigen die Paar-Geschichten um Ute Sellin und Felix Blacher im zweiten Teil Episoden der Entwicklung einer Beziehung im Laufe der Jahre. Allen ErzĂ€hlungen gemeinsam ist der Wendepunkt, an dem sich die Figuren befinden, und stets spielt die Erinnerung eine besondere Rolle. Ob in existenzieller Not oder emotionaler Ausnahmesituation. Besonders eindrucksvoll gelingt es Frauke Verlinden, Naturwahrnehmung sprachlich umzusetzen. Ob nun als bedrohlich oder beglĂŒckend empfunden. Gerade hierzu zeigen sich ihr schriftstellerisches Talent, ihr GespĂŒr fĂŒr Rhythmus, ihr Sinn fĂŒr Details. (Auslieferung September 2011)

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BĂŒrger und Demographie: Partizipative Entwicklungsplanung fĂŒr Gemeinden im demographischen Wandel

Durch den demographischen Wandel wird sich ...weiterlesen

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BĂŒrger und Demographie: Partizipative Entwicklungsplanung fĂŒr Gemeinden im demographischen Wandel

Durch den demographischen Wandel wird sich  die Kommunalpolitik der kommenden Jahre in vielen Bereichen verĂ€ndern. So wird man beispielsweise zunehmend auf Neubaugebiete in Außenbereichen verzichten.

Leerstandsmanagement wird Neubaumarketing ablösen. Grundlegende VerĂ€nderungen der Politik sind aber nur im Einvernehmen mit BĂŒrgerinnen u. BĂŒrger möglich. Das setzt VerstĂ€ndnis fĂŒr ökonomische, ökologische und demographische HintergrĂŒnde voraus. Wie dies erreicht werden kann, damit befasst sich Armin König im vorliegenden Band. BĂŒrgerbeteiligung, BĂŒrgerplanung und lokale Arrangements sind ein Erfolg versprechender Weg. Sie tragen dazu bei, Konflikte zu entschĂ€rfen, Entscheidungen besser zu legitimieren, Kommunen zu mobilisieren und das Sozialkapital einer \\\\\\\“starken Demokratie\\\\\\\“ besser auszuschöpfen. Schon jetzt ist erkennbar, dass ideelle und materielle Familienförderung, Kinderbetreuung, Bildung, aktive Gesundheitspolitik, Seniorenpolitik sowei die Bestandssicherung der ökonomischen Basis an Bedeutung gewinnen werden.

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Der Mittagsteufel - Die Geworfenheit spricht zu EntwĂŒrfen

Der Schweizer Schriftsteller Thomas HĂŒrlimann ist in diesem ...weiterlesen

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Der Mittagsteufel - Die Geworfenheit spricht zu EntwĂŒrfen

Der Schweizer Schriftsteller Thomas HĂŒrlimann ist in diesemJahr der gemeinsamen Einladung von saarlĂ€ndischem Ministerium fĂŒr Bildung, SaarlĂ€ndischem Rundfunk und Union Stiftung gefolgt und spricht zu den Abiturienten des Jahrgangs. Wie viele seiner VorgĂ€ngerinnen und VorgĂ€nger stellt auch er sich die Frage, was er, dessen Matura vierzig Jahre zurĂŒckliegt, heutigen SchulabgĂ€ngern zu sagen hat. Mit dem Untertitel seiner Rede bezieht er, der studierte Philosoph, sich auf Martin Heidegger. Auch im Weiteren greift er auf abendlĂ€ndiche Philosophen zurĂŒck, um seine Überlegungen zu begrĂŒnden. Dabei bleibt er ganz nah an der Lebenswirklichkeit, knĂŒpft an Alltagserfahrungen an, die nicht nur den Abiturienten vertraut sind.

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Vereinschronik - ein Roman

Mit sensiblem GespĂŒr fĂŒr Sprache erzĂ€hlt Christoph Riemenschneider ...weiterlesen

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Vereinschronik - ein Roman

Mit sensiblem GespĂŒr fĂŒr Sprache erzĂ€hlt Christoph Riemenschneider von der Liebe, von der Musik, vom Erwachsenenwerden und dem Leben in der Provinz, von Gemeinschaft und dem Alleinsein. Er beobachtet genau, verknĂŒpft mit subtilem Humor die Geschichte von Tilman mit der des Musikvereins, dessen Chronik dieser schreiben soll. In einer raffinierten Parallelmontage verbindet Riemenschneider Vergangenheit und Gegenwart, nichts ist zufĂ€llig, alles sorgsam komponiert, stets trifft er den richtigen Ton. Ein furioser Start der Reihe, die sich als Plattform fĂŒr viel versprechende Talente versteht, ein Gemeinschaftsprojekt von Union Stiftung und Gollenstein Verlag.

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Kann man NĂ€chstenliebe managen?

Sind christliche NĂ€chstenliebe und modernes Management ...weiterlesen

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Kann man NĂ€chstenliebe managen?

Sind christliche NĂ€chstenliebe und modernes Management miteinander in Einklang zu bringen oder schließen sie einander aus?
Die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Sr. M. Basina Kloss, geht dieser Frage nach. Als geschĂ€ftsfĂŒhrende Gesellschafterin der St. Elisabeth GmbH/Marienhaus GmbH, einem der großen christlichen TrĂ€ger im Sozialwesen, steht sie tagtĂ€glich in der Verpflichtung, ihren christlichen Wertekanon mit ökonomischen Prinzipien in einer Zeit sich schnell verĂ€ndernder Rahmenbedingungen zu vereinbaren. Dass dies durchaus möglich ist, beweist ihr langjĂ€hriges, erfolgreiches Wirken.

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Das Mögliche und die Möglichkeiten

Wie wirkt sich der Zeitgeist auf das LebensgefĂŒhl des Individuums ...weiterlesen

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Das Mögliche und die Möglichkeiten

Wie wirkt sich der Zeitgeist auf das LebensgefĂŒhl des Individuums aus? Wieso steht der von allen Seiten betriebenen Schwarzmalerei gleichzeitig das GlĂŒcklich-Sein als zwingendes Ziel fĂŒr jeden Einzelnen gegenĂŒber? In welchem VerhĂ€ltnis stehen Freiheit und Angst zueinander? Mit ihren Reflexionen zu diesen und anderen Fragen trifft Juli Zeh in ihrer „Rede an die Abiturienten“ Kernpunkte gesellschaftlicher Entwicklungen.

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Geschichte der saarlÀndischen Polizei 1945 - 1959

Ungewöhnliche Einblicke in das Innenleben der saarlÀndischen Polizei ...weiterlesen

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Geschichte der saarlÀndischen Polizei 1945 - 1959

Ungewöhnliche Einblicke in das Innenleben der saarlĂ€ndischen Polizei von 1945 bis 1959 bietet das Buch von Ulrike Kunz: Darin stellt sie die regionalen Besonderheiten vor, behandelt Fragen der Ausbildung und Organisation ebenso wie die personelle und technische Ausstattung. Ihre Arbeit ist das Ergebnis einer langjĂ€hrigen Forschung, wĂ€hrend der die Autorin umfangreiches Material zusammengetragen, gesichert und analysiert hat. Auf dieser Basis dokumentiert sie den aktuellen Stand der Forschung und beleuchtet die historischen HintergrĂŒnde, die den Neubeginn in der Stunde Null und die Reorganisation der saarlĂ€ndischen Polizei bedingt haben.

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Der mörderische Kern des ErzÀhlens

ErzÀhlen ist kein harmloser Zeitvertreib, schon gar nicht, als es auf ...weiterlesen

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Der mörderische Kern des ErzÀhlens

ErzĂ€hlen ist kein harmloser Zeitvertreib, schon gar nicht, als es aufmĂŒhsamen Wegen und Umwegen entstand. Aus fließendem Blut und zertrĂŒmmerten Knochen ist es gemacht. Der innere Kern, der Glutkern der ErzĂ€hlung kĂŒndet von Mord.

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Nicolas Sarkozy

Der langjÀhrige Deutschland-Korrespondent des ...weiterlesen

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Nicolas Sarkozy

Der langjÀhrige Deutschland-Korrespondent des

FIGARO , ein ausgewiesener Kenner der deutschen und französischen Politik, vermittelt in seinem Buch dem Leser detaillierte Einblicke in die politische und gesellschaftliche Landschaft des Nachbarn jenseits des Rheins. Mit viel Esprit und durchaus deutlichen eigenen Urteilen fungiert Picaper als Mittler zwischen zwei Welten, die sich so nahe scheinen und doch so verschieden sind.

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Farbenlehre

Martin Jungkind glaubt das große Los gezogen zu haben, als ihm ...weiterlesen

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Farbenlehre

Martin Jungkind glaubt das große Los gezogen zu haben, als ihm sein Parteifreund eine stĂ€dtische Dezernentenstelle in Aussicht stellt. Doch seine Erwartungen an die Gestaltungsmöglichkeiten, die er sich von seiner neuen Rolle erhofft, werden bitter enttĂ€uscht. Statt kreativer Gestalter zum Wohl des Gemeinwesens ist er fĂŒr seine Mitspieler nichts weiter als eine beliebig einsetzbare Figur auf dem Schachbrett ihrer Strategien. Wird es ihm gelingen, die FĂ€den doch noch selbst in die Hand zu nehmen? Der Roman spiegelt – in verschlĂŒsselter Form – Erfahrungen wieder, die der Autor als Kulturdezernent einer deutschen Großstadt gemacht hat.

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Was erwartet die Kirche von der Gesellschaft? Was erwartet die Gesellschaft von der Kirche?

Nikolaus Schneider, PrÀses der Evangelischen Kirche im Rheinland, ...weiterlesen

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Was erwartet die Kirche von der Gesellschaft? Was erwartet die Gesellschaft von der Kirche?

Nikolaus Schneider, PrĂ€ses der Evangelischen Kirche im Rheinland, legt mit dieser Rede einen wichtigen Beitrag zur Standortbestimmung der Kirche in der modernen Gesellschaft vor. Die grundlegenden Glaubensfragen bleiben trotz – oder gerade wegen – der zunehmenden Globalisierung und des Werteverfalls in der modernen Welt virulent. Schneider nimmt deswegen richtungsweisend Stellung zu unterschiedlichen Aspekten im WechselverhĂ€ltnis von Kirche und Gesellschaft.

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In schwierigen Zeiten – Hilft mehr BĂŒrgerengagement?

Demokratie braucht aktive BĂŒrger. Die vielfĂ€ltigen Formen des ...weiterlesen

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In schwierigen Zeiten – Hilft mehr BĂŒrgerengagement?

Demokratie braucht aktive BĂŒrger. Die vielfĂ€ltigen Formen des BĂŒrgerengagements in unserer Gesellschaft werfen jedoch auch Fragen auf: Sind freiwillige TĂ€tigkeit in Vereinen oder das klassische „Ehrenamt“ im kulturellen oder karitativen Bereich Zeichen einer RĂŒckbesinnung auf Werte der Solidargemeinschaft, auf christliche NĂ€chstenliebe, auf Hilfe zur Selbsthilfe? Oder ist diese Entwicklung nur der Begleitakkord fĂŒr ein allmĂ€hliches ZurĂŒckweichen des Staates und fĂŒr ein wachsendes Misstrauen gegenĂŒber staatlichem Handeln?

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Über die SchĂ€dlichkeit des Tabaks

Christoph Hein erwies sich in dieser hintersinnig abschweifenden, ...weiterlesen

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Über die SchĂ€dlichkeit des Tabaks

Christoph Hein erwies sich in dieser hintersinnig abschweifenden, gleichwohl eminent politischen Rede als ein Mahner und Warner, aber den Zeigefinger hebt er nicht; oder doch nur, um zuallererst auf sich selbst zu deuten. Und auf seine Generation.

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Die Erfindung des Gastarbeiters

Guilia Messere beschreibt nach Befragung zahlreicher Landsleute ...weiterlesen

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Die Erfindung des Gastarbeiters

Guilia Messere beschreibt nach Befragung zahlreicher Landsleutederen Motive und Lebensbedingungen von der legalen und illegalen Ausreise aus Italien und Einreise nach Deutschland ĂŒber die Rahmenbedingungen ihres Lebens in Deutschland bis hin zu der Entscheidung fĂŒr die RĂŒckkehr nach Italien oder die dauerhafte Ansiedlung in Deutschland. Das Buch enthĂ€lt die italienische und deutsche Fassung der Arbeit.

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Etwas, das noch keiner gesehen hat

Adolf Muschg, der Schriftsteller und Hochschullehrer aus der ...weiterlesen

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Etwas, das noch keiner gesehen hat

Adolf Muschg, der Schriftsteller und Hochschullehrer aus derSchweiz, ist seit vielen Jahren zu einer europĂ€ischen Instanz geworden. 2007 wurde ihm darum die Eröffnung des EuropĂ€ischen Schriftstellerkongresses in SaarbrĂŒcken anvertraut. Die zu diesem Anlass am 15. Oktober 2007 in der Stiftskirche St. Arnual gehaltene Rede ist eine komprimierte Poetik, die man jedem Studenten der Germanistik, jedem Deutschlehrer, jedem Journalisten von einigem Anspruch und auch unseren Politikern ins Haus wĂŒnscht.

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Ich Italiener, morgen andere Baustelle

Auf bewegende Art und Weise beschreibt Gaetano Cassisi seinen ...weiterlesen

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Ich Italiener, morgen andere Baustelle

Auf bewegende Art und Weise beschreibt Gaetano Cassisi seinen Weg, der ihn als FĂŒnfzehnjĂ€hrigen aus der italienischen Heimat als Gastarbeiter nach Deutschland fĂŒhrte. Dort erlebt er harte Jahre der Entbehrung und EnttĂ€uschung. Doch er gibt nicht auf, wechselt die Arbeitsstellen, bildet sich weiter und beginnt schließlich eine neue Karriere als Lehrer. Seine Erfahrungen stehen hier beispielhaft fĂŒr die einer ganzen Generation.

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Keine Fisimatenten

Vor mehr als hundert Jahren sind sie als Fremdlinge in unsere ...weiterlesen

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Keine Fisimatenten

Vor mehr als hundert Jahren sind sie als Fremdlinge in unsere saarlĂ€ndischen Mundarten gekommen, die Wörter französischer Herkunft. Wir nahmen sie bereitwillig auf, fragten nicht danach, ob Freund oder Feind sie ins Land gebracht hatten. Den fremden Wörtern boten wir eine neue Heimstatt und machten sie mit unseren lautlichen Eigenarten vertraut. Wir nahmen sie in den Mund, kauten sie uns zurecht, und sie ließen es sich ohne Murren gefallen. Um die schönsten haben wir sogar Legenden gesponnen, wie beispielsweise um die Fisimatenten, die wir gern von visitez ma tente (Besuchen Sie mein Zelt) abgeleitet wissen wollten. Oder von dem Muggefugg, der aus mocca faux (falschem Mokka) entstanden sein soll. Davon und von vielem anderen handelt das neue Buch der Mundartspezialistin Edith Braun und ihrer Tochter Evelyn.

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Vom Verschwinden der Illusionen – und den wiedergefundenen Dingen

Fernab jeder nostalgischen VerklÀrung erinnert Peltzer an vergessene oder ...weiterlesen

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Vom Verschwinden der Illusionen – und den wiedergefundenen Dingen

Fernab jeder nostalgischen VerklĂ€rung erinnert Peltzer an vergessene oderheute vielleicht lediglich verdrĂ€ngte Werte jener Zeit, die auf die 68er folgte. Wer heute aus der Schule ins Leben tritt – und nicht nur der – steht unter einem enormen Leistungsdruck. Die Gegenwart scheint lediglich die Durchgangsstation auf dem Weg in eine Zukunft zu sein, die zielstrebig erreicht werden muss. Die vielgefĂŒrchtete LĂŒcke im Lebenslauf ist tabu. Gerade hier gibt Peltzer einen erfrischend unangepassten Denkanstoß: Bedeutet der Mut zur LĂŒcke wirklich schlechtere Berufschancen? Ist es Zeitverschwendung, Kants Kritik der reinen Vernunft oder Prousts Gesamtwerk zu lesen, sich auf eine lange Reise zu begeben und das alles nur zu dem Zweck, um zu sich selbst und nicht sich selbst möglichst schnell auf einem BĂŒrostuhl wiederzufinden?

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Alltag ‱ Sonntag ‱ Feiertag

Wie geht man in der Großregion mit den Sitten und BrĂ€uchen ...weiterlesen

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Alltag ‱ Sonntag ‱ Feiertag

Wie geht man in der Großregion mit den Sitten und BrĂ€uchen weltlichen und kirchlichen Ursprungs um? Feiern Lothringer und Luxemburger anders als SaarlĂ€nder und PfĂ€lzer? Vier renommierte Volkskunde- und Mundartautoren aus Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind den Fest- und AlltagsbrĂ€uchen ihrer Heimat nachgegangen. Ihr Beitrag zum Projekt „Luxemburg und Großregion, Kulturhauptstadt 2007” gibt AnstĂ¶ĂŸe, sich mit den gemeinsamen Wurzeln – aus unterschiedlichen Blickwinkeln – vertraut zu machen und sie wertzuschĂ€tzen. Das Buch orientiert sich am Jahresablauf und beschreibt einzelne Sitten und BrĂ€uche von ihrer Entstehung bis heute.

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Von der Kunst der geringen Abweichung

„Was wird kommen?“, fragen Sie sich, „Man hat mir meinen Erfolg ...weiterlesen

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Von der Kunst der geringen Abweichung

„Was wird kommen?“, fragen Sie sich, „Man hat mir meinen Erfolgbescheinigt, ich habe meinen Abschluss, und nun werde ich in das Leben da draußen entlassen, von dem es heißt, es sei die Wirklichkeit.“ Die RealitĂ€t macht nicht stark, sie macht vor allem mĂŒrbe, und wer sich zu sehr dem wirklichen Leben aussetzt, wird nicht etwa wahr und wirklich: Er wird deformiert und verkrĂŒppelt. Wenn es ihm gelingt, mit den harten KrĂ€ften irgendwie auszukommen, verwandelt er sich zu einem Zyniker … Ich bin bei Zynikern in die Lehre gegangen, sie haben mich in einem Alter aufgenommen, in dem ich mir verbat, eine Meinung zu haben.”

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Erinnerungen eines Wals

Der kleine Claudio oder Claude Nardelli wird 1950 in Differdange, einem ...weiterlesen

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Erinnerungen eines Wals

Der kleine Claudio oder Claude Nardelli wird 1950 in Differdange, einemStĂ€dtchen im Luxemburger Industrierevier, als Sohn italienischstĂ€mmiger Eltern geboren. Im Alter von fĂŒnf Jahren fĂŒhrt ihn der Versuch der Eltern, mit einem Lebensmittelladen in San Demetrio, dem Heimatdorf der Mutter, einen Neuanfang zu wagen, fĂŒr ein Jahr nach Italien. Die versuchte Remigration der Nardellis scheitert an der wirtschaftlichen RealitĂ€t …

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Der Tintenfisch

Das humoristische Blatt des Saarlandes. Ein Kaleidoskop der ...weiterlesen

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Der Tintenfisch

Das humoristische Blatt des Saarlandes. Ein Kaleidoskop derJahre 1948 bis 1953

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Auf dem (RĂŒck-)Weg nach Deutschland

Mit folgenden BeitrÀgen:
Markus Gestier: Das Àlteste der neuen ...weiterlesen

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Auf dem (RĂŒck-)Weg nach Deutschland

Mit folgenden BeitrÀgen:
Markus Gestier: Das Ă€lteste der neuenBundeslĂ€nder. Ein kurzer Abriss der saarlĂ€ndischen Geschichte; Winfried Becker: Christliche Demokratie in Deutschland nach 1945; Heinrich KĂŒppers: Konrad Adenauer und Johannes Hoffmann, Zwei Deutsche – zwei Wege; Markus Gestier: Der Abstimmungskampf 1955 und RĂŒckgliederung des Saarlandes; Heiko Engelkes: Das Saar-Statut vom 23. Oktober 1955 und Deutschland – Frankreich heute Carl-Ludwig Wagner: 50 Jahre Saar-Abstimmung – 50 Jahre Arbeit an Europa; GĂŒnter Schwarz: Von der IllegalitĂ€t zur Regierungspartei – 50 Jahre CDU Saar; Alfred Diwersy: Geschichte und Gestalt einer Region in Publikationen der Union Stiftung und des Gollenstein Verlages.

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Die GeschichtsschulbĂŒcher in den deutsch-französischen Beziehungen: Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Geschichtsbuch fĂŒr beide LĂ€nder.

Das vorliegende Buch befasst sich mit dem langen Weg, den ...weiterlesen

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Die GeschichtsschulbĂŒcher in den deutsch-französischen Beziehungen: Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Geschichtsbuch fĂŒr beide LĂ€nder.

Das vorliegende Buch befasst sich mit dem langen Weg, dendie Idee einer „gemeinsamen Geschichte“ in deutschen und französischen SchulbĂŒchern ĂŒber fast ein Jahrhundert hinnahm. Es macht sehr anschaulich deutlich, wie viele HĂŒrden und „Grenzen“ zu ĂŒberwinden waren. HĂŒrden wissenschaftlicher, mentaler, kultureller, organisatorischer und bĂŒrokratischer Art.

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Werden Sie Akrobat!

Idylle, Krieg und Gegenwart Die rasanten Entwicklungen unserer ...weiterlesen

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Werden Sie Akrobat!

Idylle, Krieg und Gegenwart Die rasanten Entwicklungen unsererZeit verlangen nach einem Perspektivenwechsel. Dem technischen Fortschritt und den daraus resultierenden Ausrufezeichen am Zukunftshimmel – Globalisierung, Pandemie, Terrorismus, Arbeitslosigkeit ist der Mensch mit seinen tradierten moralischen Gesetzen nicht mehr gewachsen. In dieser Situation ist der Dialog zwischen Jungen und Alten unverzichtbar geworden. Die Jungen mĂŒssen Fragen stellen, die Alten erzĂ€hlen, was ihnen in der Vergangenheit eine Hilfe war. Wer nicht in der Masse untergehen und mit ihr den Weg ins Verderben nehmen will, sollte sich wie der Akrobat in der Zirkuskuppel aufschwingen und aus dieser Distanz das KunststĂŒck der Selbsterkenntnis wagen.

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Wanderfantasie

Mit zwanzig Jahren weiß ich nichts Genaues und Sicheres ĂŒber mich, ...weiterlesen

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Wanderfantasie

Mit zwanzig Jahren weiß ich nichts Genaues und Sicheres ĂŒber mich,aber ich bin SaarlĂ€nder, lĂ€sst der Autor im RĂŒckblick auf seine Zeit an der Saar den jungen französischen Kulturoffizier Bastide in der Wanderfantasie bekennen. Da er die deutsche Kultur schĂ€tzt, in SaarbrĂŒcken Musikerfreunde findet und einen junge Schauspielerin liebt, nennt man ihnen den kleinen Kollabo. In ebenso minutiösen wie scharfen Schilderungen lebt die unmittelbare Nachkriegszeit in der zerstörten Stadt wieder auf. Zu entdecken ist zugleich die literarische Brillanz eines Autors, der in der Erinnerung an seine erste große Liebe die 68er Jahre mit der unmittelbaren Nachkriegszeit 1945/46 beziehungsreich verknĂŒpft. Er schreibt den geistreichen Stil der französischen Elite, der auch der Tiefe Leichtigkeit zu geben vermag und dem Pathos Ironie beimischt.

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GrenzĂŒberschreitende Kulturvermittlung in Theatern der deutsch-französischen Grenzregion

Im Zuge der europĂ€ischen Einigung gewinnt grenzĂŒberschreitende ...weiterlesen

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GrenzĂŒberschreitende Kulturvermittlung in Theatern der deutsch-französischen Grenzregion

Im Zuge der europĂ€ischen Einigung gewinnt grenzĂŒberschreitende Kulturvermittlung eine immer grĂ¶ĂŸere Bedeutung. Die vorliegende Forschungsarbeit hat dieses PhĂ€nomen erstmals mit interdisziplinĂ€ren Methoden umfassend analysiert.

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FĂŒhlen Sie sich alarmiert

„Die Öffentlichkeit ĂŒber die Gewalt muss mindestens so unertrĂ€glich werden ...weiterlesen

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FĂŒhlen Sie sich alarmiert

„Die Öffentlichkeit ĂŒber die Gewalt muss mindestens so unertrĂ€glich werdenwie die Gewalt selbst“, so lautet das Fazit einer Rede, die Wilhelm Genazino am 28. Juni 1999 vor saarlĂ€ndischen Abiturienten hielt. Es sind streitbare Thesen ĂŒber die Ursachen von Gewalt in der Gesellschaft und die angemessene Reaktion darauf.

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Am Rande des HITLERKRIEGES

Ein fundamentales Zeugnis der saarlÀndischen ...weiterlesen

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Am Rande des HITLERKRIEGES

Ein fundamentales Zeugnis der saarlĂ€ndischenEmigrantengeschichte nach 1935 und der Kriegs- und Besatzungsgeschichte Frankreichs unmittelbar nach der Niederlage gegen Hitler-Deutschland, die dort als Katastrophe empfunden wurde. (Heinrich KĂŒppers)

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Olympische Geschichte des Saarlandes

Die Zeitreise fĂŒhrt von der GrĂŒndung des Olympischen Komitees ...weiterlesen

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Olympische Geschichte des Saarlandes

Die Zeitreise fĂŒhrt von der GrĂŒndung des Olympischen Komiteesder Saar ĂŒber die Teilnahme der Saarmannschaft 1952 in Helsinki bis zur Auflösung des OKS im Jahre 1956.

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Pater Lorson GrenzlÀnder · Domprediger · EuropÀer 1897-1956.

Pater Lorson brachte wie nur wenige die deutsche und die ...weiterlesen

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Pater Lorson GrenzlÀnder · Domprediger · EuropÀer 1897-1956.

Pater Lorson brachte wie nur wenige die deutsche und diefranzösische Kultur zu einer einzigartigen Synthese.

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Eine erste Bilanz

Dokumentation eines Kolloquiums der Union Stiftung. Die Union ...weiterlesen

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Eine erste Bilanz

Dokumentation eines Kolloquiums der Union Stiftung. Die Union Stiftung möchte damit die zeitgeschichtliche Diskussion um die Vergangenheit des Saarlandes und die Person seines ersten MinisterprÀsidenten anregen und einer kritischen Betrachtung unterziehen.

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Der wölfische Hunger

Über das Alter der Jugend. Verwöhnt und trĂ€ge seien sie, die Abiturienten ...weiterlesen

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Der wölfische Hunger

Über das Alter der Jugend. Verwöhnt und trĂ€ge seien sie, die Abiturientendes Jahrgangs 2004, die stellvertretend fĂŒr eine ganze Generation stehen. Sie seien unmĂŒndig und streberhaft, zeitgeistig und ohne Biss; entfremdet von der Natur, abgeschnitten von jeglicher SpiritualitĂ€t, zugleich verhöhnt und vorgefĂŒhrt von den Medien.

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Das Lied öffnet die Berge

Die 260 Gedichte von 82 serbischen Dichtern, die hier in der Zusammen ...weiterlesen

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Das Lied öffnet die Berge

Die 260 Gedichte von 82 serbischen Dichtern, die hier in der Zusammenschau des 20. Jahrhunderts prĂ€sentiert werden, spiegeln die wechselvolle und erregende Geschichte eines stolzen Volkes wider. Die lyrischen Zeugnisse sind Beispiele fĂŒr Kultur, die dem Entwicklungsrhythmus Europas von der Moderne bis zur Postmoderne folgte und bemerkenswerte kĂŒnstlerische Leistungen hervorbrachte. Das Ringen um die WĂŒrde des Menschen und eine gerechtere Welt steht dabei thematisch im Vordergrund und wird vielfĂ€ltig Ă€sthetisch variiert.

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Die Direktwahl der BĂŒrgermeister im Saarland

Diese Arbeit behandelt als erste ihrer Art die Direktwahl der ...weiterlesen

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Die Direktwahl der BĂŒrgermeister im Saarland

Diese Arbeit behandelt als erste ihrer Art die Direktwahl derBĂŒrgermeister im Saarland. Im Blickfeld stehen dabei das Sozialprofil der BĂŒrgermeister und Faktoren, die zum Gewinn oder Verlust einer Direktwahl beitragen.

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Sicher auf glattem Parkett

Ein Handbuch. Durch öffentliche Auftritte gewinnend ...weiterlesen

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Sicher auf glattem Parkett

Ein Handbuch. Durch öffentliche Auftritte gewinnendreprĂ€sentieren liegt im Trend der Zeit. Dabei den Tritt ins FettnĂ€pfchen anderen zu ĂŒberlassen – wer wĂŒnscht sich das nicht!

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Die Freiheitliche Partei Österreichs als Oppositionspartei in der Ära Haider – Strategie, Programmatik, innere Struktur

Kern dieses Buches ist eine möglichst objektive Auseinandersetzung ...weiterlesen

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Die Freiheitliche Partei Österreichs als Oppositionspartei in der Ära Haider – Strategie, Programmatik, innere Struktur

Kern dieses Buches ist eine möglichst objektive Auseinandersetzung mit diesem PhÀnomen sowie dessen Grundlagen und Hauptentwicklungslinien.

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Die Frage nach dem Sinn

Enklaven von SolidaritĂ€t, Zuversicht und Hoffnung: Über richtiges Leben ...weiterlesen

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Die Frage nach dem Sinn

Enklaven von SolidaritĂ€t, Zuversicht und Hoffnung: Über richtiges Lebenim falschen. Das „existentiell Anstehende“ ist das umfassende Thema dieser Rede Dieter Wellershoffs vor Abiturienten des Jahrgangs 2003: die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens.

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TAMIEHEIMAT

Tamieh, Inversion des Wortes Heimat, ist der Roman eines elsÀssisch ...weiterlesen

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TAMIEHEIMAT

Tamieh, Inversion des Wortes Heimat, ist der Roman eines elsĂ€ssisch-europĂ€ischen Lebenslaufs. Die Route fĂŒhrt von der ukrainischen Front zum Schlachtfeld Elsaß, dann nach England, Schottland, Skandinavien, Paris, ins Elsaß zurĂŒck und endet in Israel, 1990. Es ist die Geschichte eines ElsĂ€ssers, obwohl dies nicht ausdrĂŒcklich erwĂ€hnt wird, auch der Name Elsaß kommt nicht im Roman vor. Wollte der Autor durch die Auslassung der Herkunftsbezeichnung das Werk vor einer Einstufung in regionalistisches Schrifttum bewahren? Oder entspricht es auch dem Werdegang des Romanhelden, der sich immer wieder von der Heimat loszulösen versucht, von ihr aber immer wieder eingefangen wird?

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BartholomĂ€us Koßmann Christ · Gewerkschaftler · Politiker.

Biografie des aus dem Saarland stammenden christlichen Arbeiter ...weiterlesen

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BartholomĂ€us Koßmann Christ · Gewerkschaftler · Politiker.

Biografie des aus dem Saarland stammenden christlichen ArbeiterfĂŒhrers und Politikers in einer Zeit der großen UmbrĂŒche. Mit zahlreichen zeitgenössischen Fotos und Dokumenten.

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Wer ertrinkt, kann auch verdursten

SchĂŒsse. AufmĂ€rsche. Gewinnerwahn. Was ist los mit uns? Guntram ...weiterlesen

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Wer ertrinkt, kann auch verdursten

SchĂŒsse. AufmĂ€rsche. Gewinnerwahn. Was ist los mit uns? Guntram Vesper „tastet“ sich in seiner Rede zum Abitur 2002 durch das Land und sucht ein „Ende des Tunnels“ und den humanen Bezirk, der kein Ertrinken und kein Verdursten kennt.

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Heimat ist das, was gesprochen wird

In ihrer Rede an Abiturienten des Jahrgangs 2001 denkt ...weiterlesen

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Heimat ist das, was gesprochen wird

In ihrer Rede an Abiturienten des Jahrgangs 2001 denktHerta MĂŒller nach ĂŒber den unterschiedlichen Charakter von Grenzen, ĂŒber die (manchmal unterschiedlichen) Freiheiten des Kopfes und der FĂŒĂŸe, die Verwandlung der Dinge beim Wechsel von einer Sprache zur nĂ€chsten – und ĂŒber das Schweigen.

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Leidenschaft. Ein Schiller Roman

Es gibt kein prÀgnanteres Wort, um den jungen Schiller in seinem Kern ...weiterlesen

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Leidenschaft. Ein Schiller Roman

Es gibt kein prĂ€gnanteres Wort, um den jungen Schiller in seinem Kern zu treffen. Von der Leidenschaft des ersten Schöpferdrangs ist der Schiller-Roman von Norbert Jacques, dem Autor des berĂŒhmten Dr. Mabuse, bis zum Bersten geladen.

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Ariel oder Sturm auf weiße WĂ€sche

Goethe ist out. Shakespeare ist in. Mit diesen Worten eröffnet ...weiterlesen

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Ariel oder Sturm auf weiße WĂ€sche

Goethe ist out. Shakespeare ist in. Mit diesen Worten eröffnet die Schriftstellerin Birgit Vanderbeke ihre Rede, die sie im Juni 2000 vor saarlÀndischen Abiturienten gehalten hat.

Kunst in der Union Stiftung

Die Union Stiftung gibt seit vielen Jahren KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstlern aus der Region die Möglichkeit, ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vorzustellen. Drei oder vier solcher Ausstellungen finden jĂ€hrlich im Haus der Stiftung statt. Nach AnkĂ€ufen anlĂ€sslich dieser Ausstellungen verfĂŒgt die Union Stiftung ĂŒber eine kleine Sammlung, aus der hier einige Arbeiten gezeigt werden.

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