Was darf man noch sagen? Wo endet die freie Meinungsäußerung – und wo beginnen Beleidigung, Hassrede oder Hetze? Gerade in sozialen Netzwerken, in politischen Debatten und im Umgang mit unbequemen Positionen ist diese Grenze zunehmend umstritten.
Professor Dr. Christoph Gröpl warnt davor, im Kampf gegen Extremismus und Hass die Meinungsfreiheit selbst zu beschädigen. Denn der demokratische Rechtsstaat lebt vom offenen Streit, von Kritik an den Mächtigen und auch von scharfen, provozierenden oder unbequemen Ansichten.
Zu Beginn der Veranstaltung am Donnerstag, 20. August 2026, um 18.30 Uhr im Haus der Union Stiftung gibt Prof. Gröpl einen Impuls auf Grundlage seines Aufsatzes „Wie viel Meinungsfreiheit verträgt der Rechtsstaat?“. Anschließend diskutiert er mit Stephan Toscani, dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Landtag des Saarlandes, über Cancel Culture, soziale Netzwerke, staatliche Eingriffe und die Frage, wo legitimer Schutz endet und problematische Meinungsbeschränkung beginnt.
Professor Dr. Christoph Gröpl – Verfassungsrecht und Meinungsfreiheit
Professor Dr. Christoph Gröpl zählt zu den renommierten Staatsrechtlern Deutschlands. Professor Dr. Christoph Gröpl ist seit 2003 Professor für Staats- und Verwaltungsrecht sowie deutsches und europäisches Finanz- und Steuerrecht an der Universität des Saarlandes. Zuvor studierte und forschte er unter anderem in Bayreuth, Genf, München, Speyer und London und war von 2022 bis 2024 Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.
Veranstaltungsinformationen
Die Veranstaltungsinformationen bieten Ihnen alle wichtigen Angaben auf einen Blick. Die Veranstaltungsinformationen ermöglichen eine unkomplizierte Teilnahme an diesem aktuellen Diskussionsabend.
- Ort: Haus der Union Stiftung, Steinstraße 10, 66115 Saarbrücken
- Datum: Donnerstag, 20. August 2026
- Uhrzeit: Beginn um 18:30 Uhr
- Teilnahme: kostenlos
Ein Abend über Artikel 5 des Grundgesetzes und darüber, wie viel Widerspruch eine freie Gesellschaft aushalten muss.
