Über 150 Kommunalpolitiker zu Gast bei der Union Stiftung
Gewinner des 10.000-Euro-Kommunalpreises bekanntgegeben
Saarbrücken – Mehr als 150 Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker aus dem gesamten Saarland sind der Einladung der Union Stiftung zum diesjährigen Empfang für kommunale Ratsmitglieder gefolgt.
Im Mittelpunkt des Abends standen aktuelle Reformen auf Bundes- und Landesebene und ihre Auswirkungen auf die saarländischen Städte und Gemeinden. Stefan Spaniol, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Saarländischen Städte- und Gemeindetages, ordnete in seinem Impulsvortrag die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen ein.
Mit dem überparteilichen Netzwerk für Kommunalpolitik bietet die Union Stiftung seit 2020 ein umfangreiches Unterstützungs- und Weiterbildungsangebot für ehrenamtlich tätige Kommunalpolitiker im Saarland an.
„Wir können alle kommunalpolitisch Engagierten nur herzlich einladen, unsere Seminare zu besuchen und unser Angebot auch in ihren Räten und Fraktionen weiterzutragen. Gerade ehrenamtliche Kommunalpolitiker brauchen Möglichkeiten, sich unkompliziert zu informieren, weiterzubilden und untereinander auszutauschen“, erklärt JR Hans-Georg Warken, Vorstandsvorsitzender der Union Stiftung.
Alle aktuellen Seminar-Angebote des Netzwerks für Kommunalpolitik sind unter www.unionstiftung.de/kommunale-veranstaltungen abrufbar.
Ein Höhepunkt des Abends war die Bekanntgabe des ersten Preisträgers des mit 10.000 Euro dotierten Kommunalpreises der Union Stiftung. Unter dem Motto „Bürgerengagement neu gedacht“ konnten sich Vereine und Initiativen mit ihren Projekten bewerben. Insgesamt gingen 26 Bewerbungen ein. Vorstandsmitglied Rudolf Müller gab den Preisträger bekannt: Der Kommunalpreis 2026 geht an den Verein „Lisdorf … alles im grünen Bereich e.V.“ für das Projekt „LisDORFhaus – Dorfgemeinschaftshaus“. Mit dem neuen Preis zeichnet die Union Stiftung bürgerschaftliches Engagement und innovative Projekte aus, die das Miteinander vor Ort stärken. Die Preisübergabe findet im Herbst in Lisdorf statt.
Der Empfang klang bei Gesprächen im Garten der Union Stiftung aus. Dabei nutzten die mehr als 150 Gäste die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen aus der kommunalpolitischen Praxis auszutauschen und neue Impulse für ihre Arbeit vor Ort mitzunehmen.
