Union Stiftung und katholische Kirche laden zu dreiteiliger Veranstaltungsreihe über Künstliche Intelligenz, Menschenwürde und gesellschaftliche Verantwortung ein
Saarbrücken – Künstliche Intelligenz verändert unsere Gesellschaft grundlegend. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass der Mensch im Mittelpunkt des technischen Fortschritts bleibt? Mit der dreiteiligen Veranstaltungsreihe „Menschlichkeit im KI-Zeitalter“ laden die Union Stiftung und die katholische Kirche im Pastoralen Raum Saarbrücken im Oktober und November zu drei Lese- und Gesprächsabenden ins Haus der Union Stiftung ein. Im Mittelpunkt stehen die gesellschaftlichen, ethischen und politischen Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz.
Ausgangspunkt der Veranstaltungsreihe ist die Enzyklika „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV., die sich mit der Frage beschäftigt, wie technischer Fortschritt mit Menschenwürde, Gerechtigkeit und Gemeinwohl in Einklang gebracht werden kann. Die Teilnehmer sind eingeladen, ausgewählte Textpassagen gemeinsam zu lesen und über die Chancen und Risiken der digitalen Entwicklung zu diskutieren.
Den Auftakt bildet am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 19.00 Uhr der Gesprächsabend „Leben im digitalen Umbruch“. Im Mittelpunkt stehen die Veränderungen, die Künstliche Intelligenz in unserem Alltag, unserer Arbeitswelt und unserem gesellschaftlichen Zusammenleben auslöst. Dabei wird insbesondere die Frage diskutiert, wie Menschen angesichts des rasanten technologischen Wandels selbstbestimmt und verantwortungsvoll handeln können.
Am Donnerstag, 5. November 2026, um 19.00 Uhr folgt der zweite Abend unter dem Titel „Die Macht der KI“. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit dem wachsenden Einfluss Künstlicher Intelligenz auf gesellschaftliche Entscheidungsprozesse und der Frage, welche Verantwortung mit dem Einsatz dieser Technologien verbunden ist.
Den Abschluss der Reihe bildet am Donnerstag, 19. November 2026, um 19.00 Uhr der Gesprächsabend „Menschenwürde und Algorithmus“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie grundlegende menschliche Werte und ethische Prinzipien auch in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft geschützt und bewahrt werden können.
Begleitet und moderiert werden die drei Abende von Riccardo Foschia, Diplom-Informatiker und Softwareentwickler, Prof. Dr. Werner Jeanrond, Professor für Systematische Theologie, sowie Dr. Thomas Equit, katholischer Seelsorger und Organisationsberater. Gemeinsam haben sie die Veranstaltungsreihe für den Pastoralen Raum Saarbrücken vorbereitet und verbinden dabei technische, theologische und gesellschaftliche Perspektiven.
Alle drei Veranstaltungen finden jeweils von 19.00 bis 21.00 Uhr im Haus der Union Stiftung, Steinstraße 10, 66115 Saarbrücken, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Anmeldung und weitere Informationen:
Donnerstag, 22. Oktober 2026: „Leben im digitalen Umbruch“
Donnerstag, 5. November 2026: „Die Macht der KI“
Donnerstag, 19. November 2026: „Menschenwürde und Algorithmus“
