Über 300 Gäste bei Buchvorstellung mit Jan Fleischhauer in Saarbrücken
Jan Fleischhauer | Foto: Jennifer Weyland
Publikum | Foto: Jennifer Weyland
Moderator: Michael Schley | Foto: Jennifer Weyland
Diskussionsrunde | Foto: Jennifer Weyland
Podiumsdiskussion | Foto: Jennifer Weyland
Jan Fleischhauer, Michael Schley | Foto: Jennifer Weyland
Lesung: Jan Fleischhauer | Foto: Jennifer Weyland
Offene Fragerunde | Foto: Jennifer Weyland
Gruppenfoto: Michael Scholl, Jan Fleischhauer, JR Hans-Georg Warken, Michael Schley | Foto: Jennifer Weyland
Jan Fleischhauer beim Signieren | Foto: Jennifer Weyland
Austausch | Foto: Jennifer Weyland
Saarbrücken – Mehr als 300 Gäste kamen am 17. August 2026 ins Saarrondo in Saarbrücken, um den Journalisten, Kolumnisten und Bestsellerautor Jan Fleischhauer zu erleben. Auf Einladung der Union Stiftung und des Politischen Bildungsforums Saarland der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. stellte Fleischhauer sein Buch „Du bist nicht allein – Warum die Mehrheit oft schweigt“ vor und sprach über politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, warum Teile der gesellschaftlichen Mitte zunehmend das Gefühl haben, mit ihren Ansichten in Politik, Medien und öffentlichen Debatten nicht mehr ausreichend vorzukommen. Fleischhauer griff dabei zahlreiche Themen seines Buches auf und verband seine Analyse mit persönlichen Beobachtungen aus seiner langjährigen journalistischen Arbeit.
In seinem gewohnt pointierten Stil beschäftigte sich Fleischhauer unter anderem mit dem Zustand der deutschen Wirtschaft, Migration, gesellschaftlicher Polarisierung und der Frage, wie politische Mehrheiten in der öffentlichen Debatte wahrgenommen werden. Auch die Rolle der Medien und des Journalismus nahm breiten Raum ein.
Dabei ging es immer wieder um das von Fleischhauer beschriebene „Mehrheitsparadox“: das Gefühl von Menschen, zwar Teil einer gesellschaftlichen Mehrheit zu sein, mit ihren Positionen aber dennoch am Rand des öffentlichen Diskurses zu stehen.
Mit zugespitzten Thesen und zahlreichen Beispielen sorgte Fleischhauer für einen ebenso unterhaltsamen wie diskussionsreichen Abend. Dabei nahm er nicht nur Politik und gesellschaftliche Entwicklungen, sondern auch seine eigene Branche, den Journalismus, kritisch in den Blick.
Wer die Veranstaltung verpasst hat, kann die Aufzeichnung des Abends online ansehen.
