Podiumsdiskussion „Was braucht eine moderne Volkspartei?“ mit Diana Kinnert

Auftaktveranstaltung im Haus der Union Stiftung am Montag, 13. Januar 2020, 18.30 Uhr

In den letzten Jahrzehnten hat die bundesdeutsche Parteienlandschaft viele Umbrüche erfahren. Markantester Trend ist der große Zuspruch, den kleinere Parteien seit geraumer Zeit erfahren. Dem gegenüber wirken die ehemals großen Volksparteien angeschlagen. Doch woran liegt das? Und vor allem: Wie können sie wieder für die Bevölkerung attraktiv werden? Wie muss eine moderne Volkspartei in der heutigen Zeit aufgestellt sein, welche programmatischen Schwerpunkt sollte sie setzen und wie mit dem Wahlvolk kommunizieren?

Um diese Fragen wird sich die Auftaktveranstaltung der Union Stiftung in das neue Programmhalbjahr 1/2020 drehen. In einem Impulsvortrag wird Diana Kinnert, u.a.  Mitglied der Reformkommission der CDU, ihre Sichtweise auf die Problemstellung schildern und im Anschluss mit Prof. Dr. Wolfgang Lorig von der Universität Trier sowie Prof. em. Dr. Oscar W. Gabriel unter Moderation von Nelly Theobald (Saarländischer Rundfunk) diskutieren.

Die Referenten:

Diana Kinnert wurde 1991 als Tochter eines schlesischen Spätaussiedlers und einer Einwanderin von den Philippinen in Wuppertal geboren. Nach dem Abitur studierte sie Politikwissenschaft und Philosophie sowie Sozialwissenschaften an den Universitäten Göttingen, Amsterdam, Köln und Berlin und trat 2009 der CDU bei. Im April 2015 arbeitete sie im Stab des damaligen Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Peter Hintze MdB, leitete ab Juli sein Büro. Peter Tauber, damaliger Generalsekretär, holte Kinnert in die CDU-Bundeskommission zur Parteireform „Meine CDU 2017“. Kinnert gründet den Jugendbeirat der Konrad-Adenauer-Stiftung und wurde 2019 von Paul Zimiak in den Bundesfachausschuss „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ berufen. Neben ihrem weiteren Engagement in einer Vielzahl von Gremien ist Diana Kinnert heute als selbstständige Unternehmerin, Beraterin und Publizistin tätig. Zuletzt erschien von ihr das Buch „Für die Zukunft seh‘ ich schwarz.“ im Rowohlt Verlag, Berlin.

Als Politikwissenschaftler dozierte Prof. Dr. Wolfgang Lorig an der Universität Trier. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf Bürgerbeteiligung und politischer Partizipation sowie Kommunalpolitik.

Prof. em. Dr. Oscar W. Gabriel ist Soziologe und Politikwissenschaftler, lehrte und forschte bis 2012 an der Universität Stuttgart sowie weiteren Gastuniversitäten. Interessensschwerpunkt ist bis heute die politische Partizipation und die Erforschung politischer Einstellungen.

Anmeldung zur Eröffnungsveranstaltung: E-Mail info@unionstiftung.de oder Telefon 0681 70945-0.

Foto: Paula Winkler