Vortrag: Die politischen Entwicklungen in Südamerika

Donnerstag, 27. Februar 2020, 18.30 Uhr – Referent: Prof. Dr. Nikolaus Werz

Prof. Dr. Nikolaus Werz, Foto: Universität Rostock

Mit den seit Monaten andauernden Massenprotesten und gewaltsamen Ausschreitungen in Südamerika beschäftigt sich ein Vortrag der Union Stiftung am Donnerstag, den 27. Februar 2020 um 18.30 Uhr. Referent des Abends ist Prof. Dr. Nikolaus Werz von der Universität Rostock.

Der Politikwissenschaftler wird in seinem Bericht nicht nur die erfolgreiche Entwicklung der verschiedenen südamerikanischen Staaten im Zuge des Rohstoffbooms nachzeichnen, sondern auch die aktuelle politische und gesellschaftliche Umbruchsituation in Chile, Venezuela, Ecuador und Bolivien in den Blickpunkt nehmen. Wo liegen Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede? Wie behaupten sich die aktuellen Machthaber angesichts der Massenproteste?

Der Vortrag schildert die neueren und neuesten Ereignisse und stellt den amerikanischen Halbkontinent in den weltpolitischen Kontext.

Nach dem Vortrag lädt die Union Stiftung zur Diskussion mit Prof. Werz ein.

Die Union Stiftung bittet um Anmeldung per Telefon 0681-709450 oder E-Mail info@unionstiftung.de.

Zur Person: Prof. Dr. Nikolaus Werz

Prof. Dr. Nikolaus Werz wurde 1952 in Bonn geboren. Nach dem Erwerb des argentinischen und deutschen Abiturs in Buenos Aires (1971), legte Werz sein erstes Staatsexamen im Jahr 1977 ab. Von 1980 bis 1981 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeitern am Centro de Estudios del Desarrollo (CENDES) der Universität Caracas und promovierte 1983 zum Dr. phil.

Von 1983 bis 1991 war Werz als Lehrbeauftragter am Seminar für Wissenschaftliche Politik der Universität Freiburg i.Br. tätig und schloss 1991 seine Habilitation für das Fach Wissenschaftliche Politik ab. Bis 1993 übernahm er die Lehrstuhlvertretung an der Universität Freiburg i.Br. und war ab 1994 Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Regierungslehre an der Universität Rostock.