LGBT+Rights Ghana: Aktivist*innen im Kampf gegen koloniale Paragraphen und religiöse Fundamentalisten.

Am 24. Februar 2021 stürmte die ghanaische Polizei das erste LGBT+-Zentrum des Landes in der Hauptstadt Accra.

Fünf junge Aktivisten der Gruppe LGBT+Rights Ghana mussten danach untertauchen. 

Der Schließung des Zentrums ging eine wochenlange Kampagne von Medien, religiösen Führern und Teilen der Politik gegen LGBT+-Personen voraus.

Derzeit sind die fünf Aktivisten zu Gast in Deutschland. 

Auf Einladung des LSVD Saar berichten zwei von ihnen, mit Hilfe einer Media-Präsentation, über die aktuelle Situation für LGBT*Personen in Ghana, ihre Arbeit und die Zukunft des Kampfes um Entkriminalisierung und gesellschaftliche Anerkennung für queere Menschen im Land. 

Nach ihrem Vortrag soll es eine offene Diskussion mit ihnen und den Teilnehmenden über die Frage geben, wie Kooperationen zwischen afrikanischen und europäischen LGBT+-Organisationen in Zukunft aussehen sollten und welche gemeinsame Strategien sinnvoll und zielführend sind.

Die Veranstaltung wird vom LSVD Saar in Kooperation mit der Union Stiftung veranstaltet und von der LHS und dem Bundesprogramm Demokratie Leben! gefördert. Sie findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen und der Veranstaltungsreihe „Gegenwind“ des LSVD Saar statt.

Die Veranstaltung findet im Haus der Union Stiftung statt.

Parallel dazu bietet der LSVD Saar auch einen online-Stream an.         
Zusendung des Zoom Links zur Veranstaltung: info@checkpoint-sb.de  oder 0681/398833

Für den Besuch der Veranstaltung ist ein tagesaktueller, negativer Corona-Test (z.B. Antigen-Schnelltest) oder eine Impfbescheinigung vorzulegen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.unionstiftung.de/veranstaltungen

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