Ideenfänger Podcast mit Diana Kinnert

In den letzten Jahrzehnten hat die bundesdeutsche Parteienlandschaft viele Umbrüche erfahren. Markantester Trend ist der große Zuspruch, den kleinere Parteien seit geraumer Zeit erfahren. Dem gegenüber wirken die ehemals großen Volksparteien angeschlagen. Doch woran liegt das? Und vor allem: Wie können sie wieder für die Bevölkerung attraktiv werden? Wie muss eine moderne Volkspartei in der heutigen Zeit aufgestellt sein, welche programmatischen Schwerpunkt sollte sie setzen und wie mit dem Wahlvolk kommunizieren? Über diese und weitere Fragen haben wir mit Diana Kinnert gesprochen.

 

Diana Kinnert, Foto: Jennifer Weyland 

Diana Kinnert wurde 1991 als Tochter eines schlesischen Spätaussiedlers und einer Einwanderin von den Philippinen in Wuppertal geboren. Nach dem Abitur studierte sie Politikwissenschaft und Philosophie sowie Sozialwissenschaften an den Universitäten Göttingen, Amsterdam, Köln und Berlin und trat 2009 der CDU bei. Im April 2015 arbeitete sie im Stab des damaligen Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Peter Hintze MdB, leitete ab Juli sein Büro. Peter Tauber, damaliger Generalsekretär, holte Kinnert in die CDU-Bundeskommission zur Parteireform „Meine CDU 2017“. Kinnert gründet den Jugendbeirat der Konrad-Adenauer-Stiftung und wurde 2019 von Paul Zimiak in den Bundesfachausschuss „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ berufen. Neben ihrem weiteren Engagement in einer Vielzahl von Gremien ist Diana Kinnert heute als selbstständige Unternehmerin, Beraterin und Publizistin tätig. Zuletzt erschien von ihr das Buch „Für die Zukunft seh‘ ich schwarz.“ im Rowohlt Verlag, Berlin.