Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Grundrecht auf Einwanderung?“ am Dienstag, 21. Januar 2020, 18.30 Uhr, mit Prof. Dr. Josef Isensee

Die Union Stiftung lädt alle politisch Interessierten ein, gemeinsam mit dem renommierten Bonner Staatsrechtler, Prof. Dr. Josef Isensee über den Themenkomplex „Einwanderung“ zu diskutieren. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 21. Januar 2020, um 18.30 Uhr im Haus der Union Stiftung (Steinstraße 10, 66115 Saarbrücken) statt.

Vielfach besteht Unklarheit über die rechtlichen Grundlagen der Einwanderung. Josef Isensee wird die völkerrechtlichen, europarechtlichen und verfassungsrechtlichen Pflichten und Rechte, die sich aus dem Asylrecht, der Genfer Flüchtlingskonvention und dem Grundgesetz ergeben darstellen und auf die rechtlichen Probleme eingehen.

Bisher galt, dass Staaten souverän darüber entschieden, welche Menschen in ihr Gebiet einreisen durften. Für Isensee erhebt sich die Frage, ob und in wie weit dem deutschen Staat angesichts der sich abzeichnenden neuen Völkerwanderung noch eine eigene Entscheidungsmacht verblieben ist, den Zugang zu steuern.

Die Union Stiftung bittet um Anmeldung per E-Mail info@unionstiftung.de oder Telefon 0681 70945-0.

Der Referent:

Josef Isensee studierte Rechtswissenschaften und Philosophie. 1971 wurde er Professor an der Universität des Saarlandes. 1975 wechselte er nach Bonn auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht.

Er ist Mitherausgeber des „Handbuch des Staatsrechts“.

Für seine wissenschaftliche Arbeit erhielt er zahlreiche Ehrungen und Ehrendoktorwürdigungen.