Polen und Deutschland, 50 Jahre nach dem „Kniefall“: Trotz Geschichte in die Zukunft?

Online-Vortrag mit Prof. Dr. Peter Loew, Direktor des Deutschen Polen-Instituts.

Saarbrücken –Als Willy Brandt am 7. Dezember 1970 in Warschau vor dem Denkmal für die Helden des Ghettos auf die Knie fiel, war dies ein symbolischer Umbruch für die deutsch-polnischen Beziehungen wie auch für die bundesdeutsche Erinnerungskultur. Die Anerkennung polnischen und polnisch-jüdischen Leids öffnete Wahrnehmungsräume und Diskussionen, zumal mit dem am selben Tag unterzeichneten Warschauer Vertrag die Bundesrepublik und Polen diplomatische Beziehungen aufnahmen. Wo stehen wir 50 Jahre später? Haben wir die Geschichte überwunden und sind wir auf dem Weg in eine enge europäische Nachbarschaft? Oder versperrt uns die Geschichte immer noch den Blick in die Gegenwart?

Darüber spricht Prof. Dr. Peter Oliver Loew am Mittwoch, den 02. Dezember, um 18.30 Uhr im Rahmen eines Online-Vortrags. Seit 2019 ist Loew Direktor des Deutschen Polen-Instituts. Der Historiker hat sich mit zahlreichen Aspekten Polens und deutsch-polnischen Beziehungen in Vergangenheit und Gegenwart beschäftigt. Er lehrt als Honorarprofessor an der TU Darmstadt.

Die Veranstaltung findet nur online statt.
Der Vortrag wird über Zoom gestreamt: https://zoom.us/j/92135538067
Zusätzlich bietet die Union Stiftung einen Stream auf Facebook an.
Einen Leitfaden hierzu findet man auf der Webseite der Union Stiftung.

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