Deutschland vor, während und nach der Corona-Krise.
Welche Folgen sind jetzt schon absehbar?

Vortrag mit Frank Roselieb, Leiter des Instituts für Krisenforschung, Kiel

Pandemien zählen zu den sogenannten „Extremrisiken“. Sie kommen sehr selten vor, haben dann aber erhebliche Auswirkungen. Außerdem sind Infektionslagen sogenannte „schleichende Krisen“, erfordern also von allen Beteiligten einen sehr langen Atem. Ähnlich wie die Terroranschläge 2001 oder der Tsunami 2004 gehen sie als epochale Ereignisse in die Weltgeschichte ein.

Wo steht Deutschland aktuell in der Krisenbewältigung während der Corona-Pandemie? Wie war das Land auf die Krise vorbereitet? Haben die Frühwarnsysteme und die Europäische Union in der Krise versagt? Ist der deutsche Föderalismus beim hoheitlichen Krisen- und Katastrophenmanagement Fluch oder Segen? Auf welche Krisen nach der Krise sollten sich Unternehmen und die Gesellschaft als Ganzes vorbereiten?

Am Donnerstag, den 17. September um 19 Uhr liefert Frank Roselieb Antworten auf diese und weitere Fragen zur Krisenbewältigung während der Corona-Pandemie. Der Wirtschaftswissenschaftler leitet seit 22 Jahren das bundesweit einzige Institut für Krisenforschung („Krisennavigator“), ein Spin-Off der Universität Kiel. Außerdem ist er in ehrenamtlicher Funktion seit rund zwanzig Jahren das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), dem Berufsverband der Krisenmanager und Krisenforscher in der D-A-CH-Region.

Für mehr als 500 Unternehmen, Verbände und öffentliche Einrichtungen haben Frank Roselieb und sein Team Systeme zum Krisen- und Katastrophenmanagement, zur Krisenkommunikation und zum Business Continuity Management aufgebaut. In der aktuellen Corona-Pandemie berät er zahlreiche Landes- und Bundeseinrichtungen sowie Unternehmen und Verbände bei der Krisenbewältigung (u.a. den Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein).

Die Veranstaltung findet im Haus der Union Stiftung statt. Wegen des „Corona-Virus“ wird nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen bereitgestellt. Wir bitten um vorherige Anmeldung: Telefon 0681/709450, E-Mail info@unionstiftung.de.

Die Veranstaltung wird zusätzlich über Zoom gestreamt (https://zoom.us/j/94361735688, Webinar-ID: 943 6173 5688).

Zusätzlich bietet die Union Stiftung einen Stream auf Facebook an. 

Einen Leitfaden hierzu findet man auf der Webseite der Union Stiftung.