Reihe »Profile«

In der Reihe Profile veröffentlicht die Union Stiftung Reden, die bekannte Referenten auf Einladung der Union Stiftung gehalten haben.

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Religionsfreiheit im Brennpunkt

Die Bedeutung der Religionsfreiheit für die Kirche, verstanden ...weiterlesen

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Religionsfreiheit im Brennpunkt

Die Bedeutung der Religionsfreiheit für die Kirche, verstanden als Freiheitsrecht des Individuums, als Garantie zum Schutz des eigenen Glaubens auch und gerade gegenüber einem säkularen Staat, ist für Ackermann ein ganz zentrales Anliegen im aktuellen geistig-theologischen Diskurs. Vom Mailänder Edikt und den Bezügen des römischen Kaisers Konstantin zur Bistumsstadt Trier bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil und in unsere unmittelbare Gegenwart hinein, spannt der Trierer Bischof Stephan Ackermann den Bogen seiner theologisch-ideengeschichtlichen Betrachtungen. Er geht dabei ein auf aktuelle Bedrängungen von Christen in ihrer Religionsfreiheit bis hin zur staatlichen Verfolgung, nimmt aber auch Stellung zum schwierigen Thema der Säkularisierung unserer Gesellschaft und den damit verbundenen neuen Herausforderungen für die Kirche in einer sich verändernden Welt.

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Was ist heute konservativ? Eine Standortbestimmung

Das Maß der Mitte
Der Konservatismus hat in Deutschland nach wie ...weiterlesen

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Was ist heute konservativ? Eine Standortbestimmung

Das Maß der Mitte
Der Konservatismus hat in Deutschland nach wievor den Klang des Verstaubten, des Unbeweglichen und Autoritären. Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg Universität (Mainz) hat sich in seiner Rede, die er auf Einladung der Union Stiftung erhalten hat, mit der Geschichte dieses Begriffes auseinandergesetzt.

Für ihn ist der Konservatismus kein rückwärts gewandter Traditionalismus von und nach gestern. Der Konservative, so wie Rödder ihn versteht, denkt vielmehr von der Mitte aus und setzt auf praktische Vernunft. So ist konservatives Denken gerade nicht extrem oder radikal, sondern pragmatisch und besonnen. Statt großer Visionen und Utopien, bietet der Konservatismus in Zeiten des unumgänglichen Wandels die Möglichkeit, diesen verträglich zu machen.

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Kann man Nächstenliebe managen?

Sind christliche Nächstenliebe und modernes Management ...weiterlesen

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Kann man Nächstenliebe managen?

Sind christliche Nächstenliebe und modernes Management miteinander in Einklang zu bringen oder schließen sie einander aus?
Die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Sr. M. Basina Kloss, geht dieser Frage nach. Als geschäftsführende Gesellschafterin der St. Elisabeth GmbH/Marienhaus GmbH, einem der großen christlichen Träger im Sozialwesen, steht sie tagtäglich in der Verpflichtung, ihren christlichen Wertekanon mit ökonomischen Prinzipien in einer Zeit sich schnell verändernder Rahmenbedingungen zu vereinbaren. Dass dies durchaus möglich ist, beweist ihr langjähriges, erfolgreiches Wirken.

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Der mörderische Kern des Erzählens

Erzählen ist kein harmloser Zeitvertreib, schon gar nicht, als es auf ...weiterlesen

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Der mörderische Kern des Erzählens

Erzählen ist kein harmloser Zeitvertreib, schon gar nicht, als es aufmühsamen Wegen und Umwegen entstand. Aus fließendem Blut und zertrümmerten Knochen ist es gemacht. Der innere Kern, der Glutkern der Erzählung kündet von Mord.

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Was erwartet die Kirche von der Gesellschaft? Was erwartet die Gesellschaft von der Kirche?

Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, ...weiterlesen

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Was erwartet die Kirche von der Gesellschaft? Was erwartet die Gesellschaft von der Kirche?

Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, legt mit dieser Rede einen wichtigen Beitrag zur Standortbestimmung der Kirche in der modernen Gesellschaft vor. Die grundlegenden Glaubensfragen bleiben trotz – oder gerade wegen – der zunehmenden Globalisierung und des Werteverfalls in der modernen Welt virulent. Schneider nimmt deswegen richtungsweisend Stellung zu unterschiedlichen Aspekten im Wechselverhältnis von Kirche und Gesellschaft.

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Etwas, das noch keiner gesehen hat

Adolf Muschg, der Schriftsteller und Hochschullehrer aus der ...weiterlesen

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Etwas, das noch keiner gesehen hat

Adolf Muschg, der Schriftsteller und Hochschullehrer aus derSchweiz, ist seit vielen Jahren zu einer europäischen Instanz geworden. 2007 wurde ihm darum die Eröffnung des Europäischen Schriftstellerkongresses in Saarbrücken anvertraut. Die zu diesem Anlass am 15. Oktober 2007 in der Stiftskirche St. Arnual gehaltene Rede ist eine komprimierte Poetik, die man jedem Studenten der Germanistik, jedem Deutschlehrer, jedem Journalisten von einigem Anspruch und auch unseren Politikern ins Haus wünscht.