gibt das Nachwort zur zehnten Abiturrede aus dem Jahr 2009.
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| Christoph Hein Über die Schädlichkeit des Tabaks Christoph Hein erwies sich in dieser hintersinnig abschweifenden, gleichwohl eminent politischen Rede als ein Mahner und Warner, aber den Zeigefinger hebt er nicht; oder doch nur, um zuallererst auf sich selbst zu deuten. Und auf seine Generation.
ISBN: 978-3-938823-60-6 |
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| Ulrich Peltzer Vom Verschwinden der Illusionen – und den wiedergefundenen Dingen Fernab jeder nostalgischen Verklärung erinnert Peltzer an vergessene oder heute vielleicht lediglich verdrängte Werte jener Zeit, die auf die 68er folgte.
Wer heute aus der Schule ins Leben tritt – und nicht nur der – steht unter einem enormen
Leistungsdruck. Die Gegenwart scheint lediglich die Durchgangsstation auf dem Weg in eine
Zukunft zu sein, die zielstrebig erreicht werden muss. Die vielgefürchtete Lücke im Lebenslauf ist tabu.
Gerade hier gibt Peltzer einen erfrischend
unangepassten Denkanstoß: Bedeutet der Mut zur Lücke wirklich schlechtere Berufschancen? Ist es Zeitverschwendung, Kants Kritik der reinen
Vernunft oder Prousts Gesamtwerk zu lesen, sich auf eine lange Reise zu begeben und das alles nur zu dem Zweck, um zu sich selbst und nicht sich selbst möglichst schnell auf einem Bürostuhl
wiederzufinden?
ISBN: 978-3-938823-37-8 |
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| Feridun Zaimoglu Von der Kunst der geringen Abweichung „Was wird kommen?“, fragen Sie sich, „Man hat mir meinen Erfolg bescheinigt, ich habe meinen Abschluss, und nun werde ich in das Leben da draußen entlassen, von dem es heißt, es sei die Wirklichkeit.“ Die Realität macht nicht stark, sie macht vor allem mürbe, und wer sich zu sehr dem wirklichen Leben aussetzt, wird nicht etwa wahr und wirklich: Er wird deformiert und verkrüppelt. Wenn es ihm gelingt, mit den harten Kräften irgendwie auszukommen, verwandelt er sich zu einem Zyniker ...
Ich bin bei Zynikern in die Lehre gegangen, sie haben mich in einem Alter aufgenommen, in dem ich mir verbat, eine Meinung zu haben.”
ISBN: 978-3-938823-28-6 |
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| Ulrike Kolb Werden Sie Akrobat! Idylle, Krieg und Gegenwart
Die rasanten Entwicklungen unserer Zeit
verlangen nach einem Perspektivenwechsel.
Dem technischen Fortschritt und den daraus
resultierenden Ausrufezeichen am Zukunftshimmel – Globalisierung, Pandemie, Terrorismus,
Arbeitslosigkeit ist der Mensch mit seinen
tradierten moralischen Gesetzen nicht mehr
gewachsen.
In dieser Situation ist der Dialog zwischen
Jungen und Alten unverzichtbar geworden. Die Jungen müssen Fragen stellen, die Alten erzählen, was ihnen in der Vergangenheit eine Hilfe war.
Wer nicht in der Masse untergehen und mit ihr den Weg ins Verderben nehmen will, sollte sich wie der Akrobat in der Zirkuskuppel aufschwingen und aus dieser Distanz das Kunststück der Selbsterkenntnis wagen.
ISBN: 3-938823-12-7 |
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| Wilhelm Genazino Fühlen Sie sich alarmiert „Die Öffentlichkeit über die Gewalt muss
mindestens so unerträglich werden wie die Gewalt selbst“, so lautet das Fazit einer Rede, die
Wilhelm Genazino am 28. Juni 1999 vor
saarländischen Abiturienten hielt.
Es sind streitbare Thesen über die Ursachen von Gewalt in der Gesellschaft und die angemessene Reaktion darauf.
ISBN: 3-938823-00-3 |
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| Raoul Schrott Der wölfische Hunger Über das Alter der Jugend.
Verwöhnt und träge seien sie, die Abiturienten des Jahrgangs 2004, die stellvertretend für eine ganze Generation stehen. Sie seien unmündig und streberhaft, zeitgeistig und ohne Biss;
entfremdet von der Natur, abgeschnitten von jeglicher Spiritualität, zugleich verhöhnt und vorgeführt von den Medien.
ISBN: 3-936731-77-9 |
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| Dieter Wellershoff Die Frage nach dem Sinn Enklaven von Solidarität, Zuversicht und Hoffnung: Über richtiges Leben im falschen. Das „existentiell Anstehende“ ist das umfassende Thema dieser Rede Dieter Wellershoffs vor
Abiturienten des Jahrgangs 2003: die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens.
ISBN: 3-935731-48-5 |
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| Guntram Vesper Wer ertrinkt, kann auch verdursten Schüsse. Aufmärsche. Gewinnerwahn.
Was ist los mit uns?
Guntram Vesper „tastet“ sich in seiner Rede zum Abitur 2002 durch das Land und sucht ein „Ende des Tunnels“ und den humanen Bezirk, der kein Ertrinken und kein Verdursten kennt.
ISBN: 3-935-731-33-7 |
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| Herta Müller Heimat ist das, was gesprochen wird In ihrer Rede an Abiturienten des Jahrgangs 2001 denkt Herta Müller nach über den unterschiedlichen Charakter von Grenzen, über die (manchmal unterschiedlichen) Freiheiten des Kopfes und der Füße, die Verwandlung der Dinge beim Wechsel von einer Sprache zur nächsten – und über das Schweigen.
ISBN: 3-936731-08-6 |
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| Birgit Vanderbeke Ariel oder Sturm auf weiße Wäsche Goethe ist out. Shakespeare ist in.
Mit diesen Worten eröffnet die Schriftstellerin Birgit Vanderbeke ihre Rede, die sie im Juni 2000 vor saarländischen Abiturienten gehalten hat.
ISBN: 3-933389-44-5 |